Vereinsleben mit Corona

Das Hessisches Ministerium des Innern und für Sport hat Regeln für eine Rückkehr zum Trainings- und Wettkampfbetrieb der Sportvereine aufgestellt. Die Sportstätten sind wieder geöffnet, auch die Fitnessstudios. Teamsportarten dürfen unter Beachtung der Hygieneregeln wieder ausgeübt werden. Schwimmbäder und Badeseen dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Mit der Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Schulen seit 17. August erhalten alle außerschulischen Nutzer die Möglichkeit, die Räume und Sporthallen wieder für ihre Trainingseinheiten beziehungsweise Bildungsangebote zu betreten.

Generell ist erforderlich, dass ein Hygienekonzept erstellt, mit der Schulleitung abgestimmt und an alle Teilnehmer kommuniziert wird, der Hygieneplan der Schule und allgemeine Empfehlungen beachtet werden, Gruppengrößen

gegebenenfalls angepasst werden, damit der Mindestabstand eingehalten wird, und Teilnehmerlisten für die Nachverfolgung möglicher Infektionsketten geführt werden. Nähere Informationen erhalten die externen Nutzer über die jeweiligen Schulleitungen.

Das Land Hessen empfiehlt, auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen oder ohne Mindestabstand von mindestens drei Metern zu verzichten.

Die wichtigen Fragen rund um den Wiedereinstieg beantwortet der Landessportbund Hessen in diesen FAQ . In den Auslegungshinweisen zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung stellt das Hessische Wirtschaftsministerium auch die Regelungen zum Sportbetrieb dar.

Förderprogramm für Vereine

Das Vereinsleben liegt wegen der Corona-Pandemie brach. Ob Sport, Kultur, Tierschutz oder Flüchtlingshilfe – zahllose Initiativen und Projekte sind in ihrer Existenz gefährdet. Das Land Hessen hilft mit einem Förderprogramm, um die Vereins- und Kulturlandschaft zu erhalten. „Von diesem Programm können alle 41.000 gemeinnützigen Vereine profitieren“, verspricht Ministerpräsident Volker Bouffier.

Je nach Situation des einzelnen Vereins kann eine finanzielle Unterstützung von bis zu 10.000 Euro beantragt werden. Mit dem Geld sollen existenzbedrohende Engpässe gemeinnütziger Vereine abgewendet werden. Es muss nicht zurückgezahlt werden.

Mittel können für Nachwuchsarbeit beantragt werden, für Mieten und Betriebskosten wie Wasser und Strom, für Instandhaltungen und für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagte Projekte – etwa Stornokosten, Ausfallhonorare oder Werbung.

Anträge können vom 1. Mai an mit diesem Formular beim jeweils zuständigen Ministerium gestellt werden. Welches Ministerium für welchen Verein zuständig ist und weitere Informationen gibt es hier:

Mitteilung des Landes Hessen

Richtlinie zur Durchführung des Förderprogramms zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“