Corona und Testpflicht für Reiserückkehrer

Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet sich unverzüglich für zehn Tage häuslich zu isolieren und sich beim Gesundheitsamt über das >>Online-Meldeformular für Reiserückkehrer zu melden. In Hessen gilt eine Testpflicht. Frühestens fünf Tage nach Einreise ist es möglich, die Quarantänepflicht durch einen weiteren negativen Test (kein Selbsttest!) zu beenden. Der Tag der Einreise zählt nicht mit. Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Eine Verkürzung durch einen negativen Corona-Test ist nicht möglich. Die Vorgaben gelten auch für geimpfte Personen.
Die Testpflicht für Reiserückkehrer wird für Flugreisende ab 30. März 2021 ausgeweitet auf alle Länder, unabhängig davon, ob sie als Risikogebiet eingestuft sind oder nicht.

Eine Übersicht über Arztpraxen, die in Ihrer Region Corona-Tests durchführen, finden sich auf der >>Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen .


Reiserückkehrer

Die häufigsten Fragen und Antworten für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Kinder, Jugendliche und Personal dürfen Kitas und Schulen nicht betreten, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben oder wenn Angehörige desselben Hausstands wegen einer möglichen oder nachgewiesenen Covid-19-Infektion in häuslicher Absonderung sind.

Es gelten die Regeln des Landes Hessen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Grundlage sind die Corona-Einrichtungsschutzverordnung und die Quarantäne-Verordnung des >>Landes Hessen.

Es wird von Reisen abgeraten. Ob das Reiseland als Risikogebiet gilt sowie weitere Informationen entnehmen Sie der Homepage des >>Robert-Koch-Institutes sowie der Website >>des Landes Hessen . Ebenso erhalten Sie dort Informationen wie sie sich nach der Einreise verhalten.

Bei Einreise aus einem Risikogebiet müssen Sie die Einreise vorab online anmelden unter:
>> www.einreiseanmeldung.de
Die gespeicherte oder ausgedruckte Bestätigung muss dem Beförderer oder der Grenzbehörde vorgelegt werden.

Sie sind Reiserückkehrer und haben in Ihrer Quarantäne Symptome bekommen. Melden Sie sich bitte über das folgende >> Kontaktformular für Reiserückkehrer und Symptome und vermeiden Sie zunächst sämtliche sozialen Kontakte.

Risikogebiete sind Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit Sars-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikogebiet nehmen Auswärtiges Amt, Bundesgesundheitsministerium und Bundesinnenministerium gemeinsam vor. Die aktuelle Liste stellt das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seine Website . Dort finden sich auch Informationen zu Hochinzidenz-Gebieten (Regionen mit besonders hohen Fallzahlen von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) oder Virusvarianten-Gebieten (Regionen, in denen sich bestimmte Virusmutationen verbreitet haben).

Es gilt immer der Stand am Tag der Einreise nach Deutschland. Das ist wichtig, falls ein Land zum Risikogebiet erklärt wird, während der Reisende sich dort aufhält.

Es gilt die aktuelle Quarantäneverordnung des >>Landes Hessen . Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Hessen einreisen und sich innerhalb von zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen abzusondern. Frühestens fünf Tage nach Einreise kann ein PCR-Test/Antigentest durch geschultes Personal durchgeführt werden. Der Tag der Einreise zählt nicht mit. Fällt der Test negativ aus, endet die Quarantäne. Bei einem positiven Corona-Test gilt ab dem Vorliegen des Testergebnisses (weiterhin) Quarantänepflicht, auch wenn die förmliche Anordnung des Gesundheitsamtes noch nicht erfolgt ist. Wer mit einer positiv getesteten Person in einem Hausstand lebt, muss sich ebenfalls unmittelbar in zweiwöchige Quarantäne begeben. Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten müssen sich in eine vierzehntägige Quarantäne begeben. Eine Verkürzung durch einen negativen Corona-Test ist nicht möglich. Die Vorgaben gelten auch für geimpfte Personen.

>>Übersicht Quarantäneregeln für Risikogebiete und Hochinzidenzgebiete der Hessischen Staatskanzlei (PDF)

Die Ausnahmen gelten nur für Personen ohne Krankheitsanzeichen, die auf Covid-19 hindeuten. Nach der Quarantäneverordnung des >>Landes Hessen muss nicht in Quarantäne, wer nur auf der Durchreise durch Hessen ist. Ausnahmen gelten auch für Personen, die täglich oder für bis zu 72 Stunden beruflich bedingt oder aus medizinischen Gründen einreisen.

Auch für Besuche von weniger als drei Tagen gibt es Ausnahmen: Sie gelten für Besuche von Verwandten ersten Grades, die weniger als 72 Stunden dauern, desgleichen für Besuch von nicht zum selben Hausstand gehörenden Ehegatten, Lebenspartner*innen, Lebensgefährt*innen oder verschwägerten Personen oder zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts.

Hier finden Sie >>die Ausnahmen und weitere Informationen zu den >>Quarantänebestimmungen .

Ab Dienstag, 30. März 2021, 0 Uhr, gilt eine Corona-Testpflicht für alle Flugreisenden, die nach Deutschland einreisen wollen. Die Kosten für die Tests müssen die Flugreisenden selbst tragen. Ein entsprechender Nachweis über den Test (nicht älter als 48 Stunden) muss der Fluggesellschaft vor Abreise vorgelegt werden. Anerkannt werden PCR-Tests und Antigen-Schnelltests, die von geschultem Personal durchgeführt werden, das nach dem Recht des jeweiligen Staats dazu autorisiert ist. Bislang gab es eine solche Testpflicht nur für Reiserückkehrer aus Risikogebieten.
>>Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich in jedem Fall einem Corona-Test unterziehen und diesen aus eigener Tasche bezahlen. Das vorliegende Testergebnis muss dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen unverzüglich vorgelegt werden können.

Wer aus einem Risikogebiet mit besonders hohen Infektionsrisiken einreist — Hochinzidenzgebiet mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern oder Virusvarianten-Gebiet, in dem sich bestimmte Virusmutationen verbreitet haben —, muss vor der Einreise einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen. Für alle anderen Risikogebiete gilt: Es muss ein Corona-Test spätestens 48 Stunden nach Einreise vorgenommen werden. Der Test muss für mindestens zehn Tage nach Einreise aufbewahrt werden. Grundlage ist die Coronavirus-Einreiseverordnung.

Alle Risikogebiete weist das Robert-Koch-Institut aktuell auf seiner >>Website aus.

Zunächst fragen Sie bei Ihrem Hausarzt an, ob dort ein Abstrich durchgeführt werden kann. Die Kassenärztliche Vereinigung bietet zudem einen Überblick, wo in Ihrer Nähe eine >>Arztpraxis Corona-Tests vornimmt . Der Main-Kinzig-Kreis hat eigene >>Schnelltestzentren eingerichtet. Registrierte Teststellen finden Sie außerdem über die >>Liste des Landes Hessen .

Eine Aufhebung der Quarantäne wird nicht vom Gesundheitsamt ausgesprochen, da das Gesundheitsamt keine Quarantäne angeordnet hat. Die Regelung zur Quarantäne sowie die Ausnahmen hierzu werden in der Quarantäneverordnung des >>Landes Hessen geregelt. Ihr Anspruch auf Befreiung aus der Quarantäne ergibt sich aus der Rechtsverordnung.

Wenn Sie nicht von einer Ausnahme der Quarantäne betroffen sind, ist eine zehntägige Quarantäne einzuhalten. Eine Freitestung mit einem negativen Corona-Test ist frühestens fünf Tage nach Einreise möglich. Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten müssen sich in eine vierzehntägige Quarantäne begeben. Eine Verkürzung durch einen negativen Corona-Test ist nicht möglich. Es müssen individuelle Lösungen mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Mögliche Lösungen sind z.B. Freistellungen, Heimarbeit oder Einsatz in anderen Bereichen. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitgeber im Interesse der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Lösungen offen.

Die Ausnahmen der Quarantäne finden Sie unter der entsprechenden Frage auf dieser Seite.

Nein. Da es keine behördlich angeordnete Maßnahme ist, kann kein Berufsverbot durch die Behörden erfolgen. Auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch den Hausarzt kann ohne Krankheitssymptome nicht erfolgen. Das heißt konkret:

Es müssen individuelle Lösungen mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Mögliche Lösungen sind z.B. Freistellungen, Heimarbeit oder Einsatz in anderen Bereichen. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitgeber im Interesse der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Lösungen offen.

Ein Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz für einen Verdienstausfall für die Zeit der Quarantäne besteht nicht. Arbeitgeber sollten Beschäftige darauf hinweisen, dass sie sich vor einer geplanten Urlaubsreise ins Ausland, während des Aufenthaltes im Ausland und rechtzeitig vor der Rückkehr über die geltenden Quarantänebedingungen und über die aktuellen Risikogebiete informieren, um Tätigkeitsausfälle zu vermeiden. Dabei sollte auch auf die arbeitsrechtliche Situation hingewiesen werden.

Eine Bescheinigung zur Arbeitsaufnahme wird nicht ausgestellt. Ihr Anspruch auf Befreiung aus der Quarantäne und somit auch die „Erlaubnis“ wieder zu arbeiten ergibt sich aus der Quarantäneverordnung des >>Landes Hessen .

Die Arbeitsaufnahme von Saisonarbeitern aus dem Ausland muss >>beim Gesundheitsamt angezeigt werden, wenn sie länger als drei Tage bleiben und gemeinsam mit mehr als fünf Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, in einer Unterkunft wohnen.

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Bürgertelefon zur Verfügung.