Test- und Quarantänepflicht für Reiserückkehrer

Bereits bevor Sie einreisen, müssen Sie sich unter >>Online-Meldeformular für Reiserückkehrer registrieren und die Bestätigung zur Kontrolle durch den Beförderer oder durch die Bundespolizei mitführen.

Wenn Sie aus dem Ausland in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in Ihre eigene Häuslichkeit zu begeben und sich für zehn Tage nach Einreise ständig dort aufzuhalten (Quarantäne). Wenn Sie den Nachweis einer vollständigen Impfung gegen Covid-19, einen Genesenennachweis oder einen Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de übermitteln, endet die Quarantäne vorzeitig. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten können Sie eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vornehmen lassen. Geimpfte und Genesene brauchen keinen Test. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne immer 14 Tage. Sie gilt auch für Geimpfte und Genesene; eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich. Eine Liste der Risikogebiete einschließlich der Hochinzidenz-und Virusvariantengebiete finden Sie unter: https://www.rki.de/risikogebiete .

Flugeinreisende müssen grundsätzlich vor dem Abflug einen Test, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen, unabhängig davon, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.


Reiserückkehrer

Die häufigsten Fragen und Antworten für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Kinder, Jugendliche und Personal dürfen Kitas und Schulen nicht betreten, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben oder wenn Angehörige desselben Hausstands wegen einer möglichen oder nachgewiesenen Covid-19-Infektion in häuslicher Absonderung sind.

Es gelten die Coronavirus-Einreiseverordnung und die Verordnungen des Landes Hessen .

Es wird von Reisen abgeraten. Ob das Reiseland als Risikogebiet gilt sowie weitere Informationen entnehmen Sie der Homepage des >>Robert-Koch-Institutes sowie der Website >>des Landes Hessen . Ebenso erhalten Sie dort Informationen, wie Sie sich nach der Einreise verhalten.

Bei Einreise aus einem Risikogebiet müssen Sie die Einreise vorab online anmelden unter:
>> www.einreiseanmeldung.de
Die gespeicherte oder ausgedruckte Bestätigung muss dem Beförderer oder der Grenzbehörde vorgelegt werden.

Wenn bei Ihnen innerhalb von zehn Tagen nach Ihrer Rückkehr typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs-/Geschmacksverlust auftreten, sind Sie verpflichtet, das Gesundheitsamt darüber zu informieren. Bitte nutzen Sie dafür das folgende >> Kontaktformular für Reiserückkehrer und Symptome .

Dieses Vorgehen empfehlen wir auch Reiserückkehrer/innen aus Ländern, die zu diesem Zeitpunkt nicht als Risikogebiet ausgewiesen sind.

Risikogebiete sind Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit Sars-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikogebiet nehmen Auswärtiges Amt, Bundesgesundheitsministerium und Bundesinnenministerium gemeinsam vor. Die aktuelle Liste stellt das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seine Website . Dort finden sich auch Informationen zu Hochinzidenz-Gebieten (Regionen mit besonders hohen Fallzahlen von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) oder Virusvarianten-Gebieten (Regionen, in denen sich bestimmte Virusmutationen verbreitet haben).

Es gilt immer der Stand am Tag der Einreise nach Deutschland. Das ist wichtig, falls ein Land zum Risikogebiet erklärt wird, während der Reisende sich dort aufhält.

Es gilt bundesweit die Coronavirus-Einreiseverordnung .

Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage. Die Quarantäne kann – außer bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet – vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt wird. Nach Aufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tag nach Einreise vorgenommen werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung („Freitestung“) ist nicht möglich.

Die Ausnahmen gelten nur für folgende Personen ohne Krankheitsanzeichen, die auf Covid-19 hindeuten: Wer einen vollständigen Impfschutz hat, muss nicht in Quarantäne − es sei denn, er oder sie reist aus einem Virusvariantengebiet ein. Als vollständig geimpft gelten Personen, bei denen seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind – bei den meisten Impfstoffen ist das nach der zweiten Impfung. Auch Personen mit einem Genesenennachweis sind ausgenommen. Der Nachweis wird ausgestellt, wenn die Infektion mit einem PCR-Test nachgewiesen wurde und der Test mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt. Laut der Coronavirus-Einreiseverordnung muss nicht in Quarantäne, wer nur auf der Durchreise durch Hessen ist. Ausnahmen gelten auch für Personen, die täglich oder für bis zu 72 Stunden beruflich bedingt oder aus medizinischen Gründen einreisen.

Auch für Besuche von weniger als drei Tagen gibt es Ausnahmen: Sie gelten für Besuche von Verwandten ersten Grades, die weniger als 72 Stunden dauern, desgleichen für Besuche von nicht zum selben Hausstand gehörenden Ehegatten, Lebenspartner*innen, Lebensgefährt*innen oder zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts.

Wenn Sie sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise

  • in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen Sie bei Einreise über einen Testnachweis verfügen (Antigentest: maximal 24 Stunden alt, PCR maximal 72 Stunden alt bei Einreise). Wenn Sie unter Inanspruchnahme eines Beförderers einreisen, ist der Testnachweis bereits vor Abreise dem Beförderer vorzulegen.
  • in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, müssen Sie bei Einreise über einen Testnachweis (Antigentest: maximal 48 Stunden alt, PCR maximal 72 Stunden alt bei Einreise), einen Genesenen-Nachweis oder einen Impfnachweis verfügen. Wenn Sie unter Inanspruchnahme eines Beförderers einreisen, ist der jeweilige Nachweis bereits vor Abreise dem Beförderer vorzulegen
  • in einem Risikogebiet aufgehalten haben, welches weder Hochinzidenz- noch Virusvariantengebiet ist, müssen Sie spätestens 48 Stunden nach der Einreise über einen Testnachweis, Genesenen-Nachweis oder einen Impfnachweis verfügen und diesen über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de übermitteln.

Flugeinreisende beachten bitte die grundsätzliche Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweispflicht vor Abflug, unabhängig davon, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Bitte kontaktieren Sie unverzüglich das für Sie zuständige Gesundheitsamt (https://tools.rki.de/plztool/) oder Ihren Arzt, wenn bei Ihnen innerhalb von zehn Tagen nach Einreise typische Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber oder Geruchs-oder Geschmacksverlust) einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 auftreten.

Alle Risikogebiete weist das Robert-Koch-Institut aktuell auf seiner >>Website aus.

Zunächst fragen Sie bei Ihrem Hausarzt an, ob dort ein Abstrich durchgeführt werden kann. Der Main-Kinzig-Kreis hat eigene >>Schnelltestzentren eingerichtet. Registrierte Teststellen finden Sie außerdem über die >>Liste des Landes Hessen .

Eine Aufhebung der Quarantäne wird nicht vom Gesundheitsamt ausgesprochen, da das Gesundheitsamt keine Quarantäne angeordnet hat. Die Regelung zur Quarantäne sowie die Ausnahmen hierzu werden in der bundesweit geltenden Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt. Ihr Anspruch auf Befreiung aus der Quarantäne ergibt sich aus der Rechtsverordnung.

Wenn Sie von keiner Ausnahme der Quarantäne betroffen sind, ist diese einzuhalten. Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten müssen sich in eine vierzehntägige Quarantäne begeben. Eine Verkürzung durch einen negativen Corona-Test oder als Geimpfter oder Genesener ist nicht möglich. Es müssen individuelle Lösungen mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Mögliche Lösungen sind z.B. Freistellungen, Heimarbeit oder Einsatz in anderen Bereichen. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitgeber im Interesse der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Lösungen offen.

Die Ausnahmen der Quarantäne finden Sie unter der entsprechenden Frage auf dieser Seite.

Nein. Da es keine behördlich angeordnete Maßnahme ist, kann kein Berufsverbot durch die Behörden erfolgen. Auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch den Hausarzt kann ohne Krankheitssymptome nicht erfolgen. Das heißt konkret:

Es müssen individuelle Lösungen mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Mögliche Lösungen sind z.B. Freistellungen, Heimarbeit oder Einsatz in anderen Bereichen. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitgeber im Interesse der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Lösungen offen.

Ein Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz für einen Verdienstausfall für die Zeit der Quarantäne besteht nicht. Arbeitgeber sollten Beschäftige darauf hinweisen, dass sie sich vor einer geplanten Urlaubsreise ins Ausland, während des Aufenthaltes im Ausland und rechtzeitig vor der Rückkehr über die geltenden Quarantänebedingungen und über die aktuellen Risikogebiete informieren, um Tätigkeitsausfälle zu vermeiden. Dabei sollte auch auf die arbeitsrechtliche Situation hingewiesen werden.

Eine Bescheinigung für die Arbeitsaufnahme zum Ende einer Quarantäne wird nicht ausgestellt. Ihr Anspruch auf Befreiung aus der Quarantäne und somit auch die „Erlaubnis“, wieder zu arbeiten, ergibt sich aus der bundesweit geltenden Coronavirus-Einreiseverordnung .

Die Arbeitsaufnahme von Saisonarbeitern aus dem Ausland muss >>beim Gesundheitsamt angezeigt werden, wenn sie länger als drei Tage bleiben und gemeinsam mit mehr als fünf Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, in einer Unterkunft wohnen.

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Bürgertelefon zur Verfügung.