aktualisiert am 29. September 2022

Einreiseregeln gelten bis Ende Januar 2023

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Nachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten. Die aktualisierte Verordnung gilt bis zum 31. Januar 2023. Einreisende brauchen seit 1. Juni 2022 keinen Nachweis mehr vorzulegen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Ausnahme ist die Einreise aus einem Virusvariantengebiet. Hier gelten nach wie vor strenge Anmelde-, Nachweis- und Quarantäneregeln.
Außerdem entfällt die Kategorie „Hochrisikogebiet“.

Derzeit gelten keine Staaten oder Regionen als Virusvariantengebiete.

Reiserückkehrer

Die häufigsten Fragen und Antworten für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Kinder, Jugendliche und Personal dürfen Kitas und Schulen nicht betreten, wenn sie Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben. Auch die Quarantäne aufgrund einer Reiserückkehr aus einem Virusvariantengebiet darf nicht abgebrochen werden. Eltern können jedoch für ihre schulpflichtigen Kinder beim Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr einen Ausnahmeantrag stellen. Auch Lehrer/innen können diesen Antrag stellen.

Es gelten die Coronavirus-Einreiseverordnung und die Verordnungen des Landes Hessen .

Ob das Reiseland als Virusvariantengebiet gilt, entnehmen Sie der Homepage des >>Robert-Koch-Institutes .

Das Auswärtige Amt stellt >> eine App zur Verfügung über die jederzeit die geltenden Regelungen für alle Reiseziele angeboten werden. Diese können zudem über Push-Nachrichten automatisch empfangen werden.

Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet müssen Sie die Einreise vorab online anmelden unter:
>> www.einreiseanmeldung.de
Die Anmeldepflicht gilt auch für Kinder unter zwölf Jahren.
Die gespeicherte oder ausgedruckte Bestätigung muss dem Beförderer oder der Grenzbehörde vorgelegt werden.
Bei Problemen mit der Anmeldung oder dem Hochladen von Dokumenten wenden Sie sich an folgende Hotline: +49 30 2598 4363.

Reisende ab zwölf Jahre müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet bei Einreise über ein negatives Testergebnis (PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden) und einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis schon vor Abreise vorlegen.

Der negative Testnachweis muss auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruhen. Ein Impf- oder Genesenennachweis reicht nicht aus. Die Nachweispflicht gilt für alle Reisenden, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.

Wenn bei Ihnen innerhalb des Quarantäne-Zeitraums nach Ihrer Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs-/Geschmacksverlust auftreten, sind Sie verpflichtet, das Gesundheitsamt darüber zu informieren. Bitte nutzen Sie dafür das folgende >> Kontaktformular für Reiserückkehrer und Symptome .

Dieses Vorgehen empfehlen wir auch Reiserückkehrer/innen aus Ländern, die zu diesem Zeitpunkt nicht als Virusvariantengebiet ausgewiesen sind.

Risikogebiete sind Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit Sars-CoV-2 besteht. Inzwischen gibt es nur noch die Kategorie „Virusvariantengebiet“ für Gebiete, in denen neue, gefährliche Varianten des Coronavirus nachgewiesen wurden. Diese Einstufung nehmen Auswärtiges Amt, Bundesgesundheitsministerium und Bundesinnenministerium gemeinsam vor. Die aktuelle Liste stellt das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seine Website .

Die Einstufung von Risikogebieten kann sich weiterhin kurzfristig ändern. Bitte überprüfen Sie unmittelbar vor Abreise, ob die Länder, in denen Sie sich in den letzten 10 Tage vor der Einreise nach Deutschland aufgehalten haben, als Virusvariantengebiete eingestuft sind.

Es gilt immer der Stand am Tag der Einreise nach Deutschland. Das ist wichtig, falls ein Land zum Virusvariantengebiet erklärt wird, während der Reisende sich dort aufhält.

Es gilt bundesweit die Coronavirus-Einreiseverordnung .

Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten hat, muss sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Quarantäne grundsätzlich vierzehn Tage. Sie gilt auch für Geimpfte, unabhängig vom verwendeten Impfstoff.

  • Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen und Besuch zu empfangen. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeld geahndet werden.
  • Beendigung bei Virusvariantengebieten: Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne grundsätzlich 14 Tage. Eine vorzeitige Beendigung bei Virusvariantengebieten kommt insbesondere in folgendem Fall in Betracht:
    Wird das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland nicht mehr als solches gelistet, endet die Quarantänepflicht.

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne grundsätzlich 14 Tage.
Das gilt auch für Personen mit Impf- oder Genesenen-Nachweis. Eine „Freitestungsmöglichkeit“ besteht nicht.
Eine vorzeitige Beendigung bei Virusvariantengebieten kommt dann in Betracht, wenn ein Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland nicht mehr als solches gelistet wird. Dann endet die Quarantänepflicht.

FAQ des Gesundheitsministeriums

Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten müssen sich in eine vierzehntägige Quarantäne begeben. Eine Verkürzung durch einen negativen Corona-Test oder als Geimpfter oder Genesener ist nicht möglich.
Ausnahme: Wenn das Virusvariantengebiet während der Absonderungszeit nicht mehr als solches gelistet wird, endet die Quarantänepflicht.
Es müssen individuelle Lösungen mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Mögliche Lösungen sind z.B. Freistellungen, Heimarbeit oder Einsatz in anderen Bereichen. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitgeber im Interesse der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Lösungen offen.

Nein. Da es keine behördlich angeordnete Maßnahme ist, kann kein Berufsverbot durch die Behörden erfolgen. Auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch den Hausarzt kann ohne Krankheitssymptome nicht erfolgen. Das heißt konkret:

Es müssen individuelle Lösungen mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Mögliche Lösungen sind z.B. Freistellungen, Heimarbeit oder Einsatz in anderen Bereichen. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitgeber im Interesse der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Lösungen offen.

Ein Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz für einen Verdienstausfall für die Zeit der Quarantäne nach einer Reiserückkehr besteht nicht. Arbeitgeber sollten Beschäftige darauf hinweisen, dass sie sich vor einer geplanten Urlaubsreise ins Ausland, während des Aufenthaltes im Ausland und rechtzeitig vor der Rückkehr über die geltenden Quarantänebedingungen und über die aktuellen Risikogebiete informieren, um Tätigkeitsausfälle zu vermeiden. Dabei sollte auch auf die arbeitsrechtliche Situation hingewiesen werden.

Eine Bescheinigung für die Arbeitsaufnahme zum Ende einer Quarantäne wird nicht ausgestellt. Ihr Anspruch auf Befreiung aus der Quarantäne und somit auch die „Erlaubnis“, wieder zu arbeiten, ergibt sich aus der bundesweit geltenden Coronavirus-Einreiseverordnung .

Kommen Saisonarbeiter oder andere Arbeitskräfte für mindestens drei Wochen nach Deutschland, muss der Arbeitgeber der zuständigen Behörde vor Beginn der Arbeitsaufnahme den Aufenthalt melden . Innerhalb der ersten fünf Tage nach Einreise der Arbeitskräfte müssen in ihrer Unterkunft und bei ihrer Arbeit gruppenbezogen Regeln zur Hygiene und Kontaktvermeidung ergriffen werden, die mit einer Absonderung vergleichbar sind. Diese Maßnahmen muss der Arbeitgeber dokumentieren.

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Infotelefon zur Verfügung.