aktualisiert am 9. Januar 2023

Testpflicht für Einreisende aus China

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Nachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten. Die aktualisierte Verordnung gilt bis zum 7. April 2023.

Seit 9. Januar 2023 gilt eine Testpflicht für Reisende aus China. Einreisende aus der Volksrepublik China müssen vor der Abreise nach Deutschland einen negativen PoC-Antigentest vorlegen. Solange eine gefährliche Virusvariante in China nur aufzutreten droht, aber noch nicht tatsächlich aufgetreten ist, gilt für die Einreisenden weder eine Absonderungspflicht noch ein Beförderungsverbot. Es werden jedoch von den in Deutschland angekommenen Einreisenden stichprobenartig Testungen auf das Coronavirus vorgenommen, um besonders gefährliche Varianten rechtzeitig zu erkennen.

Reiserückkehrer

Die häufigsten Fragen und Antworten für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Kinder, Jugendliche und Personal dürfen Kitas und Schulen nicht betreten, wenn sie Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben. Auch die Quarantäne aufgrund einer Reiserückkehr aus einem Virusvariantengebiet darf nicht abgebrochen werden. Eltern können jedoch für ihre schulpflichtigen Kinder beim Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr einen Ausnahmeantrag stellen. Auch Lehrer/innen können diesen Antrag stellen.

Es gelten die Coronavirus-Einreiseverordnung und die Verordnungen des Landes Hessen .

Ob das Reiseland als Virusvariantengebiet gilt, entnehmen Sie der Homepage des >>Robert-Koch-Institutes .

Das Auswärtige Amt stellt >> eine App zur Verfügung über die jederzeit die geltenden Regelungen für alle Reiseziele angeboten werden. Diese können zudem über Push-Nachrichten automatisch empfangen werden.

Die Anmeldepflicht entfällt. Seit dem 9. Januar 2023 sind Reisende nicht mehr verpflichtet, eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen.

Einreise aus Virusvariantengebieten, in denen eine besonders besorgniserregende Variante bereits auftritt:
Reisende ab zwölf Jahren, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem solchen Gebiet aufgehalten haben, müssen bei Einreise über einen Testnachweis verfügen, der auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht. Ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind nicht ausreichend. Der Nachweis kann zum Zwecke der stichprobenhaften Überprüfung bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Test-Nachweispflicht befreit.

Einreise aus Virusvariantengebieten, in denen eine besonders besorgniserregende Variante aufzutreten droht:
Reisende ab zwölf Jahren, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem solchen Gebiet aufgehalten haben, müssen vor Reiseantritt nach Deutschland mindestens einen Antigenschnelltest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden gemessen am Zeitpunkt der Einreise beziehungsweise der geplanten Einreise ist. Auch hier sind ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis nicht ausreichend.

Wenn bei Ihnen innerhalb des Quarantäne-Zeitraums nach Ihrer Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs-/Geschmacksverlust auftreten, sind Sie verpflichtet, das Gesundheitsamt darüber zu informieren. Bitte nutzen Sie dafür das folgende >> Kontaktformular für Reiserückkehrer und Symptome .

Dieses Vorgehen empfehlen wir auch Reiserückkehrer/innen aus Ländern, die zu diesem Zeitpunkt nicht als Virusvariantengebiet ausgewiesen sind.

Risikogebiete sind Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit Sars-CoV-2 besteht. Inzwischen gibt es nur noch die Kategorie „Virusvariantengebiet“ für Gebiete, in denen neue, gefährliche Varianten des Coronavirus nachgewiesen wurden. Diese Einstufung nehmen Auswärtiges Amt, Bundesgesundheitsministerium und Bundesinnenministerium gemeinsam vor. Die aktuelle Liste stellt das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seine Website .

Seit 9. Januar 2023 ist die bisherige Kategorie der Virusvariantengebiete (Virusvariantengebiet, in dem eine besonders besorgniserregende Virusvariante bereits auftritt) ergänzt worden um die Kategorie Virusvariantengebiet, in dem eine besonders besorgniserregende Virusvariante aufzutreten droht.

Die Einstufung von Risikogebieten kann sich weiterhin kurzfristig ändern. Bitte überprüfen Sie unmittelbar vor Abreise, ob die Länder, in denen Sie sich in den letzten 10 Tage vor der Einreise nach Deutschland aufgehalten haben, als Virusvariantengebiete eingestuft sind.

Es gilt immer der Stand am Tag der Einreise nach Deutschland. Das ist wichtig, falls ein Land zum Virusvariantengebiet erklärt wird, während der Reisende sich dort aufhält.

Es gilt bundesweit die Coronavirus-Einreiseverordnung .

Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten hat, muss sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet, in dem eine besonders besorgniserregende Variante bereits auftritt, beträgt die Quarantäne grundsätzlich vierzehn Tage. Sie gilt auch für Geimpfte, unabhängig vom verwendeten Impfstoff.

  • Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen und Besuch zu empfangen. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeld geahndet werden.
  • Beendigung bei Virusvariantengebieten: Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne grundsätzlich 14 Tage. Eine vorzeitige Beendigung bei Virusvariantengebieten kommt insbesondere in folgendem Fall in Betracht:
    Wird das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland nicht mehr als solches gelistet, endet die Quarantänepflicht.

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet, in dem eine besonders besorgniserregende Variante aufzutreten droht, reicht der Nachweis eines negativen PoC-Antigentests vor Einreise aus. In diesem Fall gelten weder Absonderungspflicht noch Beförderungsverbot.

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten, in denen eine besonders besorgniserregende Variante bereits auftritt, dauert die Quarantäne grundsätzlich 14 Tage.
Das gilt auch für Personen mit Impf- oder Genesenen-Nachweis. Eine „Freitestungsmöglichkeit“ besteht nicht.
Eine vorzeitige Beendigung bei Virusvariantengebieten kommt dann in Betracht, wenn ein Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland nicht mehr als solches gelistet wird. Dann endet die Quarantänepflicht.

Ausgenommen von der Absonderungspflicht sind Einreisende aus einem Virusvariantengebiet, in dem eine besonders besorgniserregende Variante aufzutreten droht. Sie müssen nicht in Quarantäne.

FAQ des Gesundheitsministeriums

Einreisende aus Virusvariantengebieten, in denen eine besonders besorgniserregende Variante bereits auftritt, müssen sich in eine vierzehntägige Quarantäne begeben. Eine Verkürzung durch einen negativen Corona-Test oder als Geimpfter oder Genesener ist nicht möglich.
Ausnahme: Wenn das Virusvariantengebiet während der Absonderungszeit nicht mehr als solches gelistet wird, endet die Quarantänepflicht.
Es müssen individuelle Lösungen mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Mögliche Lösungen sind z.B. Freistellungen, Heimarbeit oder Einsatz in anderen Bereichen. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitgeber im Interesse der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Lösungen offen.

Nein. Da es keine behördlich angeordnete Maßnahme ist, kann kein Berufsverbot durch die Behörden erfolgen. Auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch den Hausarzt kann ohne Krankheitssymptome nicht erfolgen. Das heißt konkret:

Es müssen individuelle Lösungen mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Mögliche Lösungen sind z.B. Freistellungen, Heimarbeit oder Einsatz in anderen Bereichen. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitgeber im Interesse der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Lösungen offen.

Ein Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz für einen Verdienstausfall für die Zeit der Quarantäne nach einer Reiserückkehr besteht nicht. Arbeitgeber sollten Beschäftige darauf hinweisen, dass sie sich vor einer geplanten Urlaubsreise ins Ausland, während des Aufenthaltes im Ausland und rechtzeitig vor der Rückkehr über die geltenden Quarantänebedingungen und über die aktuellen Risikogebiete informieren, um Tätigkeitsausfälle zu vermeiden. Dabei sollte auch auf die arbeitsrechtliche Situation hingewiesen werden.

Eine Bescheinigung für die Arbeitsaufnahme zum Ende einer Quarantäne wird nicht ausgestellt. Ihr Anspruch auf Befreiung aus der Quarantäne und somit auch die „Erlaubnis“, wieder zu arbeiten, ergibt sich aus der bundesweit geltenden Coronavirus-Einreiseverordnung .

Kommen Saisonarbeiter oder andere Arbeitskräfte für mindestens drei Wochen nach Deutschland, muss der Arbeitgeber der zuständigen Behörde vor Beginn der Arbeitsaufnahme den Aufenthalt melden . Innerhalb der ersten fünf Tage nach Einreise der Arbeitskräfte müssen in ihrer Unterkunft und bei ihrer Arbeit gruppenbezogen Regeln zur Hygiene und Kontaktvermeidung ergriffen werden, die mit einer Absonderung vergleichbar sind. Diese Maßnahmen muss der Arbeitgeber dokumentieren.

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Infotelefon zur Verfügung.