aktualisiert am 16. September 2021

Corona-Tests

Im Main-Kinzig-Kreis gibt es eine Vielzahl von Teststellen für kostenlose Bürgertestungen. Auf www.corona-test-hessen.de sind die einzelnen Adressen aufgelistet. Die Schnelltests sind ab 11. Oktober 2021 nicht mehr kostenlos, außer für Kinder unter zwölf Jahren und für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können. Für Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren soll es eine Übergangsfrist bis 30. November 2021 geben.

Die Testzentren des Kreises befinden sich in Hanau in der Herrnstr. 1 und in Schlüchtern in der Breitenbacher Str. 9 (ehem. Ullrich-von-Hutten Apotheke).

Weitere Testzentren gibt es in Bruchköbel, Bürgerhaus Oberissigheim, Waimerstraße, und in Langenselbold, Parkplatz Freischwimmbad, Schwimmbadstraße.

Zum 31. August 2021 haben die Testzentren in Gelnhausen und Wächtersbach geschlossen.

Eine Online-Terminbuchung ist erforderlich unter dem Link www.etermin.net/drktest.
Für das Schnelltest-Zentrum in Schlüchtern erfolgt die Anmeldung über apo-schnelltest.de/drk-gelnhausen-schluechtern .

Die Öffnungszeiten für die Schnelltestzentren in Hanau, Langenselbold und Bruchköbel finden Sie unter https://www.drk-hanau.de/ , für das Zentrum in Schlüchtern unter https://www.drk-gelnhausen.de/ .

Wenn ein Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal oder zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest) positiv ausgefallen ist, besteht nach der Coronavirus-Schutzverordnung die Verpflichtung, sich unverzüglich nach Erhalt des Testergebnisses auf direktem Wege in die häusliche Isolation zu begeben. Im Weiteren besteht die Verpflichtung zu einem PCR-Test. Für die Dauer des Tests wird die Pflicht zur Absonderung ausgesetzt. Zum einen kann so ein falsch positives Ergebnis ausgeschlossen werden, zum anderen gilt nur das Ergebnis eines PCR-Tests als Nachweis für eine Infektion.

Um das Gesundheitsamt zu informieren, füllen Sie bitte >> folgendes Kontaktformular aus. Das Ergebnis des Tests können Sie auch mit der Daicy-App (vormals Cluster-Diary-App) direkt an das Gesundheitsamt übermitteln (www.clustertagebuch.info ). Das Gesundheitsamt kontaktiert Sie, falls erforderlich, für einen Termin zum PCR-Test. Das Ergebnis des PCR-Tests entscheidet über das weitere Vorgehen.

Sie haben den Antigentest auf eigene Initiative durchgeführt und hatten keinen Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person? In diesem Fall ist keine Meldung an das Gesundheitsamt nötig.

Wenn Sie einen Antigentest im Auftrag des Gesundheitsamtes haben durchführen lassen und das Ergebnis ist negativ, füllen Sie bitte >> folgendes Kontaktformular aus.

Sie bekommen eine automatisierte Antwort mit weiteren Informationen zugesendet.

Das Ergebnis des Tests können Sie auch mit der Daicy-App (vormals Cluster-Diary-App) direkt an das Gesundheitsamt übermitteln (www.clustertagebuch.info ).

Das Gesundheitsamt erhält den Laborbefund durch das Labor bzw. durch den Arzt oder die Ärztin, die den Abstrich vorgenommen hat und leitet die weiteren Schritte der Quarantänebestimmungen und der Kontaktnachverfolgung ein. Sowohl die Getesteten als auch die Labore und Ärzte sind verpflichtet, positive Befunde direkt an das Gesundheitsamt zu melden. Das Hessische Sozialministerium informiert über >>Pflichten und Rechte nach einem positiven Test. Wer sich testen lässt, weil er Symptome hat oder Kontakt zu einer infizierten Person hatte, muss sich häuslich isolieren, bis das Ergebnis vorliegt.

Melden der Kontaktpersonen: Laden Sie sich bitte die Daicy-App (vormals Cluster-Diary-App) herunter und geben dort Ihre Kontaktpersonen der letzten zwei Wochen an.

Wenn Sie nicht über ein Smartphone verfügen, nutzen Sie bitte dieses Formular:

Wenn das Gesundheitsamt Quarantäne wegen des Kontakts zu einem bestätigten Corona-Fall verhängt, gilt die Quarantäne auch dann weiter, wenn der Test negativ ausgefallen ist.

Egal, wie das Testergebnis ausfällt: Treten innerhalb von 14 Tagen Beginn nach der Quarantäne typische COVID-19-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber oder Geruchs- und Geschmacksverlust) auf, muss umgehend das Gesundheitsamt (Telefon 06051 85-10000) informiert werden. Unklare Symptome sollten – auch wenn der Test negativ war – unverzüglich mit einem Arzt abgeklärt werden.

Derzeit gibt es drei Typen von Tests zum Nachweis des Sars-CoV-2-Virus: PCR-Tests, die als „Goldstandard“ gelten, Antigentests zur professionellen Anwendung durch geschultes Personal (Schnelltests) und Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests).

PCR-Tests werden von Fachpersonal per Abstrich aus dem tiefen Nasen-Rachenraum durchgeführt. Sie dienen dem direkten Erregernachweis, die Proben werden in Laboren analysiert.

Antigen-Schnelltests funktionieren wie Schwangerschaftstests. Sie weisen Eiweiß-Moleküle nach, die charakteristisch für die Viren sind, und zeigen das Ergebnis auf einem Teststreifen an. Die Probe wird von geschultem Personal entnommen, indem ein langes Stäbchen tief in Nase oder Rachen eingeführt wird.

Selbsttests können von Privatpersonen angewendet werden. Das Material wird selbst entnommen und aufgebracht. Es wird entweder ein Abstrich aus der Nase entnommen oder bei der Spuck- und Gurgelvariante ausgespucktes Gurgelwasser untersucht. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM hat die ersten Sonderzulassungen von Selbsttests zum Nachweis von Sars-CoV-2 erteilt. Weitere Informationen zu Selbsttests beim RKI .

Positive Ergebnisse von Antigen-Schnelltests und Selbsttests müssen durch einen PCR-Test bestätigt werden. Bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt, müssen sich positiv Getestete absondern und Kontakte vermeiden. Schnelltests und Selbsttests sind unempfindlicher als PCR-Tests und können sich gerade erst anbahnende Infektionen übersehen. Ein negatives Testergebnis hat nur eine zeitlich begrenzte Aussagekraft. Es ist immer nur eine Momentaufnahme. Es darf nicht zu falscher Sicherheit und der Vernachlässigung von Schutzmaßnahmen führen.

Testkriterien sind typische Covid-19-Symptome wie trockener Husten, Fieber, Geruchs- und Geschmacksverlust. Getestet wird auch, wer engen Kontakt (länger als zehn Minuten ohne Mundschutz in weniger als anderthalb Metern Abstand) zu einer positiv getesteten Person hatte sowie Personen, die respiratorische Symptome haben und zu einer Risikogruppe gehören oder in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus arbeiten.

Kontaktpersonen bestätigter Covid-19-Fälle ohne Krankheitsanzeichen können ebenfalls getestet werden. Kontaktpersonen sind zum Beispiel Mitglieder desselben Haushalts oder Personen, die über die Corona-Warn-App eine Warnung mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ erhalten haben.

Das Bundesgesundheitsministerium hat in der Coronavirus-Testverordnung festgelegt, wer nach der nationalen Teststrategie in Deutschland auf eine SARS-CoV-2-Infektion getestet wird.

Nach einem positiven Antigentest/Selbsttest ist der/die Getestete verpflichtet, einen PCR-Test zu machen. Zur Testung kann jede Testmöglichkeit (Arztpraxen https://www.kvhessen.de/aerzte-psychotherapeuten-finden/ erreichbar unter der Telefonnummer 116 117) genutzt werden. Es besteht eine Pflicht, sich für 14 Tage, mindestens bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses des PCR-Tests, abzusondern. Das heißt, man muss sich ständig zu Hause oder in der Unterkunft aufhalten (außer für den direkten Weg zur Testung), Kontakt zu anderen Personen, auch im Haushalt, möglichst vermeiden und darf keinen Besuch empfangen. Die Frist von 14 Tagen beginnt mit dem Zeitpunkt der Vornahme des ersten Tests.

Seit dem 1. August 2021 müssen alle Personen ab dem 12. Lebensjahr bei ihrer Einreise nach Deutschland einen Testnachweis, einen Genesenen-Nachweis oder den Nachweis einer vollständigen Impfung mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff dabeihaben und vorzeigen können. Personen, die mit einem Beförderungsunternehmen – etwa einer Fluggesellschaft – einreisen, müssen den Nachweis vor dem Start auf Anforderung vorlegen. Die Test- und Nachweispflicht gilt unabhängig davon, mit welchem Verkehrsmittel und von wo die Einreisenden nach Deutschland kommen. Bei einer Einreise aus einem Virusvariantengebiet müssen auch Geimpfte oder Genesene einen aktuellen negativen Test vorweisen können. Die Kosten für die Tests müssen die Reisenden selbst tragen. Anerkannt werden PCR-Tests und Antigen-Schnelltests, die von geschultem Personal durchgeführt werden, das nach dem Recht des jeweiligen Staates dazu autorisiert ist.
>>Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Weitere Informationen zur Testpflicht bei Einreise aus Risikogebieten unter >>Reiserückkehrer .

Für Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht gilt eine Testpflicht. Informationen unter Schulen und Kitas .

Betriebe, Einrichtungen und Verwaltungen, deren Beschäftigte nicht im Homeoffice arbeiten, müssen ihren Mitarbeitern mindestens zweimal in der Woche einen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest (von geschultem Personal durchgeführt oder als Selbsttest) anbieten. Die Kosten tragen die Arbeitgeber.

Fragen dazu beantwortet das Bundesministerium für Arbeit .

Nach einem positiven PCR-Test, einem positiven Antigen-Schnelltest, der von geschultem Personal durchgeführt wurde, oder einem positiven Selbsttest muss sich der/die positiv Getestete ohne Umwege nach Hause begeben und das Gesundheitsamt informieren (Kontaktformular unter „Antigen-Schnelltest / Selbsttest positiv“ oder „Positiver PCR-Test“). Nach einem positiven Schnelltest oder Selbsttest muss ein PCR-Test durchgeführt werden, um das Ergebnis abzusichern. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses muss der/die Betroffene in Quarantäne bleiben.

Bei einem positiven PCR-Test gilt eine zweiwöchige Quarantäne nicht nur für die getestete Person, sondern auch für alle, die im selben Hausstand leben. Haushaltsangehörige von Corona-Erkrankten müssen nicht in Quarantäne, wenn sie vollständig geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind - es sei denn, es handelt sich um eine noch nicht weit verbreitete Virusvariante mit besorgniserregenden Eigenschaften oder der oder die Geimpfte oder Genesene zeigt Krankheitssymptome. Als vollständig geimpft gelten Personen, bei denen seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind – bei den meisten Impfstoffen ist das nach der zweiten Impfung der Fall. Als genesen gelten Personen, bei denen innerhalb der vergangenen sechs Monate eine Sars-CoV-2-Infektion mit einem positiven PCR-Test nachgewiesen wurde und der deswegen erforderliche Absonderungszeitraum bereits verstrichen ist. Wenn das Gesundheitsamt Quarantäne wegen des Kontakts zu einem bestätigten Corona-Fall verhängt, gilt diese auch dann weiter, wenn der Test negativ ausgefallen ist. Bei Verstößen gegen die Quarantäneanordnung droht ein Bußgeld bis zu 25.000 Euro. Auch eine strafrechtliche Verfolgung ist möglich.

Die Verpflichtung zur Quarantäne endet automatisch 14 Tage nach der Durchführung des Testes. Dies gilt auch für die Haushaltsangehörigen. Die Quarantäne kann außerdem individuell durch das Gesundheitsamt beendet werden, insbesondere wenn keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit SARS-CoV-2 mehr vorliegen, etwa nach einem negativen PCR-Test.

Schülerinnen und Schüler sowie Kinder unter sechs Jahren und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, können dem Gesundheitsamt einen negativen PCR-Test vorlegen, um die Absonderung früher zu beenden. Diese Testung darf bei dem vorher positiv getesteten Kind oder Jugendlichen frühestens am siebten Tag nach dem Nachweis der Infektion vorgenommen werden. Kinder oder Jugendliche, die mit einer positiv getesteten Person in einem Hausstand leben, können den Test frühestens am zehnten Tag durchführen lassen und dem Gesundheitsamt den negativen Nachweis vorlegen, um die Quarantäne zu beenden.

Für die Zeit der Quarantäne muss der Arbeitgeber den Netto-Verdienstausfall weiterzahlen. Der Arbeitgeber erhält diese Aufwendungen vom Land ersetzt. Selbständige erhalten eine Direktzahlung vom Land. Anträge sind in beiden Fällen über www.ifsg-online.de an das Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen. Das Land Hessen plant, die Lohnfortzahlung für Ungeimpfte ab 1. November 2021 abzuschaffen.

Wer von einer Reise zurückkehrt, findet hier Informationen für >>Reiserückkehrer aus Risikogebieten .

Gesetzliche Grundlage sind die Coronavirus-Schutzverordnung , die >> Coronavirus-Einreiseverordnung und die >>Coronavirus-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums .

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Infotelefon zur Verfügung.