Corona-Tests

Der Main-Kinzig-Kreis bietet kostenlose Schnelltests nicht mehr nur für Altenheimbesucher an, sondern seit 22. Februar auch für Lehrer/innen, Kitapersonal und Tagespflegepersonen.

Wer Angehörige in einer stationären Pflegeeinrichtung und stationären Einrichtung der Eingliederungshilfe im Main-Kinzig-Kreis besuchen will, muss laut Einrichtungsschutzverordnung des Landes Hessen einen negativen Corona-Test (Antigen- oder PCR-Test) vorlegen, der frühestens 48 Stunden vor dem Besuch (PoC-Antigen-Schnelltest) beziehungsweise höchstens drei Tage vor dem Besuch (PCR-Test) vorgenommen worden ist.

Die Testzentren des Kreises befinden sich in Hanau in der Main-Kinzig-Halle, Eberhardstraße, im Foyerbereich und in Gelnhausen im Haus der Bildungspartner-Main-Kinzig, Frankfurter Straße 30b (Zufahrt über Parkstraße oder Wilhelm-Schöffer-Straße).
In Schlüchtern befindet sich die Schnelltest-Stelle auf dem Gelände der Main-Kinzig-Kliniken im Gebäude des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, Kurfürstenstraße 17.

Weitere drei Testzentren werden zum 1. März eingerichtet: in Bruchköbel, Bürgerhaus Oberissigheim, Waimerstraße, in Langenselbold, Parkplatz Freischwimmbad, Schwimmbadstraße, und in Wächtersbach, Messegelände, Main-Kinzig-Straße. In Wächtersbach ist die Teststation ein „Drive In“ mit Abstrich direkt durchs Autofenster.
Die neuen Öffnungszeiten für alle Schnelltestzentren des Kreises: montags bis freitags von 7 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 12 Uhr; abweichende Öffnungszeiten in Schlüchtern ab 1. März: mittwochs 9 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr..

Ein Termin kann digital vereinbart werden. Der entsprechende Link ist ab Samstag, 27. Februar, auf den Internetseiten des Main-Kinzig-Kreises, des DRK-Kreisverbandes Gelnhausen-Schlüchtern sowie auf der Website des Rettungsdienstes im DRK-Kreisverband Hanau angeklickt werden. Tests ohne Terminvereinbarung sind weiterhin montags bis freitags jeweils von 17 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr möglich.

Mitzubringen sind ein gültiger Lichtbildausweis und ein Formular, das die Berechtigung für den kostenlosen Schnelltest belegt. Für Altenheimbesucher stellt die Einrichtung dieses Formular aus. Bei Lehrer/innen stellt der Arbeitgeber (Staatliches Schulamt/Schule) die Bescheinigung aus, ebenso bei Erzieher/innen und Tagespflegepersonen (Kommune/Kita).

Wenn ein Antigen-Schnelltest positiv ausgefallen ist, muss ein PCR-Test gemacht werden, um ein falsch positives Ergebnis auszuschließen. Dazu füllen Sie bitte >> folgendes Kontaktformular aus.

Testkriterien sind typische Covid-19-Symptome wie trockener Husten, Fieber, Geruchs- und Geschmacksverlust. Getestet wird auch, wer Symptome und engen Kontakt (15 Minuten ohne Mundschutz in weniger als anderthalb Metern Abstand) zu einer positiv getesteten Person hatte sowie Personen, die respiratorische Symptome haben und zu einer Risikogruppe gehören oder in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus arbeiten.

Das Bundesgesundheitsministerium hat in der Coronavirus-Testverordnung festgelegt, wer nach der nationalen Teststrategie in Deutschland auf eine SARS-CoV-2-Infektion getestet wird.

Pflegeheime und Krankenhäuser können Schnelltests nutzen, um Personal, Besucher und Bewohner/Patienten auf das Coronavirus zu testen. Dazu muss ein einrichtungsbezogenes Testkonzept vorliegen. Der Antrag auf PoC-Antigentests kann mit folgendem Formular zusammen mit dem Testkonzept per E-Mail an Testungen@hsm.hessen.de oder per Post an das Hessische Ministerium für Soziales, Sonnenberger Straße 2/2a, 65193 Wiesbaden geschickt werden. Demnächst soll es auch möglich sein, Anträge online zu stellen.

Wer aus einem Risikogebiet einreist, ist seit dem 9. Januar 2021 verpflichtet, einen Corona-Test zu machen. Das gilt für alle Einreisenden, auch Kinder. Der Test muss binnen 48 Stunden vor oder direkt nach der Einreise durchgeführt werden und aus eigener Tasche bezahlt werden. Weitere Informationen zur Einreise aus Risikogebieten unter >>Reiserückkehrer .

Das Personal in Schulen und Kitas kann sich einmal pro Woche kostenlos testen lassen. Voraussetzung: Keine Krankheitsanzeichen, die auf Covid-19 hindeuten (Fieber, trockener Husten, Atemnot, Geruchs- und Geschmacksverlust). Weitere Informationen auf >>Schulen und Kitas .

Wer einen Test machen will, ruft zunächst seinen Hausarzt an. Welche Arztpraxis Corona-Tests durchführt, erfährt man auch beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) und unter www.arztsuchehessen.de . Für Kontaktpersonen von positiv Getesteten organisiert das Gesundheitsamt Abstriche bei der Teststelle in Gelnhausen (Befunde per QR-Code, der bei der Testung ausgehändigt wird) oder beim DRK-„Abstrichbus“ (Befund wird per SMS mitgeteilt).

Sie haben eine Überweisung vom Hausarzt zu einem Abstrich bekommen. Füllen Sie bitte das >>Formular zur Terminvergabe eines Abstrichs aus.

Bis zum Vorliegen des Testergebnisses muss der/die Getestete sich häuslich isolieren. Ist der Test positiv, meldet sich die Teststelle bzw. das Gesundheitsamt und bespricht das weitere Vorgehen. Wer nach fünf bis sechs Tagen noch keinen Anruf bekommen hat, kann davon ausgehen, dass der Test negativ ausgefallen ist.

Wenn man nach dem Test einen QR-Code bekommt, um das Testergebnis online abzurufen, muss man unbedingt 48 Stunden warten, bevor man den QR-Code abruft. Erst dann wird das Ergebnis online abrufbar. Wer zu früh online geht, bekommt kein Ergebnis – und der QR-Code funktioniert dann auch später nicht mehr, weil er nur einmalig abrufbar ist. Wer zu früh dran war, muss sich bei der jeweiligen Teststelle melden.

Das Gesundheitsamt erhält den Laborbefund durch das Labor bzw. durch den Arzt oder die Ärztin, die den Abstrich vorgenommen hat und leitet die weiteren Schritte der Quarantänebestimmungen und der Kontaktnachverfolgung ein. Sowohl die Labore als auch die Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, positive Befunde direkt zu melden. Ihre Pflichten und Rechte nach einem positiven Test finden Sie hier. Wer sich testen lässt, muss sich häuslich isolieren, bis das Ergebnis vorliegt – außer bei einem Test ohne konkreten Anlass, etwa als Lehrkraft oder ErzieherIn.

Melden der Kontaktpersonen: Laden Sie sich bitte die Cluster Diary App - das Kontakttagebuch herunter und geben dort Ihre Kontaktpersonen der letzten zwei Wochen an.

Ein negatives Testergebnis führt dazu, dass keine häusliche Quarantäne mehr erforderlich ist.
Ausnahme: Wenn das Gesundheitsamt Quarantäne wegen des Kontakts zu einem bestätigten Corona-Fall verhängt, gilt die Quarantäne auch dann weiter, wenn der Test negativ ausgefallen ist.

Egal, wie das Testergebnis ausfällt: Treten innerhalb von 14 Tagen nach Einreise aus einem Risikogebiet typische COVID-19-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber oder Geruchs- und Geschmacksverlust) auf, muss umgehend das Gesundheitsamt (Telefon 06051 85-10000) informiert werden. Unklare Symptome sollten – auch wenn der Test negativ war – unverzüglich mit einem Arzt abgeklärt werden.

Bis zum Vorliegen des Testergebnisses muss der Betroffene in Quarantäne bleiben. Eine Bescheinigung vom Gesundheitsamt gibt es nicht.

Bei einem positiven Corona-Test gilt die zweiwöchige Quarantäne nicht nur für die getestete Person, sondern auch für alle, die im selben Hausstand leben. Wenn das Gesundheitsamt Quarantäne wegen des Kontakts zu einem bestätigten Corona-Fall verhängt, gilt diese auch dann weiter, wenn der Test negativ ausgefallen ist. Bei Verstößen gegen die Quarantäneanordnung droht ein Bußgeld bis zu 25.000 Euro. Auch eine strafrechtliche Verfolgung ist möglich.

Für die Zeit der Quarantäne muss der Arbeitgeber den Netto-Verdienstausfall weiterzahlen. Der Arbeitgeber erhält diese Aufwendungen vom Land ersetzt. Selbständige erhalten eine Direktzahlung vom Land. Anträge sind in beiden Fällen über www.ifsg-online.de an das Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen.

Weitere Informationen >>beim Land Hessen und unter >>Reiserückkehrer aus Risikogebieten .

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Bürgertelefon zur Verfügung.