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Kreisbeigeordneter Matthias Zach
Aktualisiert am: 04.01.2012
sein Team
Interview

  Die Person und ihr Werdegang:











































Matthias Zach wurde am 21. Februar 1952 in Bitburg/ Eifel geboren.

Er absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Wirtschaft- und Sozialwissenschaften in Dortmund und Bochum und arbeitete u.a. auch in Projekten der Sozialforschungsstelle Dortmund.

Seine berufliche Laufbahn beginnt er 1980 in Dortmund an der Universität in einem Projekt zur „Humanisierung der Arbeit“. Die beruflichen Schwerpunkte lagen in Organisationsprojekten öffentlicher und wirtschaftlicher Verwaltungen.

Danach begann er berufsbegleitend 1999 ein Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft in Frankfurt mit dem Schwerpunkt Verwaltungsmanagement.

1983 wird er Mitglied der Grünen. Anlass hierfür ist die Aufstellung eines Landschaftsplans in Niederdorfelden. Das ist der Beginn sich intensiv mit der Entwicklung ländlicher Regionen im Umfeld von Metropolen zu beschäftigen.

1989 wurde er persönlicher Referent des Kreisbeigeordneten Dr. Harald Friedrich und arbeitete als Referatsleiter „Öffentlicher Personennahverkehr“ in der Kreisverwaltung des Main-Kinzig-Kreises.

Im Mai 1994 wechselte er in die Landtagsfraktion der Grünen in Wiesbaden und war dort als Referent tätig. In dieser Zeit war er für den Bereich „Landeshaushalt 1995“ verantwortlich und übernahm nach der Landtagswahl die inhaltliche Verantwortung für die Bereiche Umwelt, Energie und Kommunalpolitik. Danach dann die Bereiche Innen-, Kommunal- und Rechtspolitik. Zudem war er über 3 Jahre im Betriebsrat.

Von 2006 – 2011 war er direkt gewählter Bürgermeister der Gemeinde Niederdorfelden.
Niederdorfelden – dörflich -herzlich – dafür stand er, das war Aufgabe und Ziel seiner Arbeit als Bürgermeister.
Am 01.11.2011 wurde er hauptamtlicher Kreisbeigeordneter des Main-Kinzig-Kreises und ist nunmehr verantwortlicher Schul-, Jugend- und Gesundheitsdezernent.

Kinderbetreuung, Schulsanierung und Schulentwicklung sind Themen, die er auch als Bürgermeister schon bearbeitet hat und dieser Blickwinkel hilft ihm jetzt bei seiner neuen Arbeit.

Eine ausführliche Übersicht zur Aufgabenverteilung in der Kreisverwaltung bietet das Organigramm.

  Ganz privat:







































Gut essen und dazu einen guten Wein, zusammen mit meiner Frau Ursule Conen und/oder guten Freunden – was kann es Schöneres im Leben geben?

Allerdings ab und an eine Auszeit ohne Kaffee, ohne Alkohol, ohne Fleisch und ohne Süßigkeiten ist ebenso notwendig und ebenso gut für den Körper und den Geist.

Aufgrund meiner Einstellung zur Bürgermeistertätigkeit kam allerdings der Sport eindeutig zu kurz. Das sieht man mir auch an. Was geblieben war und ist sind verrückte Fahrradtouren einmal im Jahr mit einer Männergruppe und die regelmäßige Teilnahme am Familiylauf der TSG Niederdorfelden und am Stadtlauf in Hanau. Das will ich auch als Kreisbeigeordneter beibehalten, aber auch versuchen, wieder zum Laufen zurückzukehren.

Spaß haben wird aber trotz beruflicher Anstrengungen nicht zu kurz kommen, wie meine Teilnahme mit dem Männerballett an den Sitzungen der VOTIFELA (Fastnachtsveranstaltungen in Niederdorfelden) und der Fastnachtsitzungen der kath. Kirche St. Maria gezeigt haben und auch in Zukunft zeigen werden.

Aber einige Abende und manche Stunden am Wochenende zu Hause, die sonntäglichen Essen in und mit der Familie, die Aktivitäten mit den Enkelkindern und die gemeinsamen Urlaube mit ihnen schätze ich immer noch am meisten.

Unsere Katzen im Haus um mich herum, dazu die Musik von Madonna, Sinéad O’Connor oder Patricia Kaas im Ohr oder mit einem Buch vor der Nase, das sind Momente, die ich liebe und die das Leben bereichern, Stärke und Motivation schaffen und mein politisches und soziales Engagement ermöglichen. Sie waren der Grundstein für mein politisches Wirken als Bürgermeister und werden das Rückhaltepolster für meine Arbeit als Kreisbeigeordneter sein.

Daraus schöpfe ich Kraft und Ausdauer, denn die Arbeit als Bürgermeister war nicht einfach und die Arbeit als Schul-, Jugend- und Gesundheitsdezernent wird es angesichts der hohen Herausforderungen auch nicht sein. Sei‘s drum! Ich wollte es so und ich werde mich auch hier zum Wohle aller anstrengen! Es ist ein Job auf Zeit und die Verantwortung nur geliehen.