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Aktualisiert am: 15.08.2011

Aus dem Sozialatlas 2007/2008

Instrument der sozialen Arbeit und der politischen Entscheidungen

In dem Zahlenwerk mit rund 200 Seiten und über 80 Grafiken und Tabellen steckt eine Menge Arbeit. Doch die detaillierte Abbildung der Lebenswelt im Main-Kinzig-Kreis ist inzwischen ein wichtiges Instrument der sozialen Arbeit und eine Basis für politische Entscheidungen. Jetzt stellten Landrat Erich Pipa und Kreisbeigeordneter André Kavai den Sozialatlas in seiner vierten Auflage vor.

„Bereits in der relativen kurzen Zeit von zehn Jahren hat sich in unserem Landkreis viel verändert“, erklären der Sozialdezernent und der Jugenddezernent gemeinsam. Die Zahl der Geburten geht zurück, die Bevölkerungszahlen werden kleiner und die Familien weniger, aber die Probleme nehmen zu. Hier kann der Sozialatlas die Situation jeder einzelnen Kommune darstellen.

Denn schon seit seiner Entstehung vor 34 Jahren ist bekannt, dass der Main-Kinzig-Kreis kein einheitliches Gebilde ist. „Mit den Zahlen und Vergleichen wollen wir zeigen, wo die Stärken und Schwächen der jeweiligen Städte und Gemeinden liegen“, erläutern Pipa und Kavai. In den begleitenden Texten werden außerdem wesentliche Zusammenhänge beschrieben und kommentiert.

Wie André Kavai erläuterte, werden die Informationen auch in die Arbeit des neu gegründeten Familienbündnisses einfließen. Denn für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien werden individuelle und den örtlichen Gegebenheiten angepasste Planungen benötigt. Die entscheidenden Grundlagen liefert der aktuelle Sozialatlas.

„Die vorliegende Ausgabe des Sozialatlasses konnte erstmals mit Hilfe unseres Gesundheitsamtes um den Aspekt Kindergesundheit erweitert werden“, sagt der Jugenddezernent. Wie unterschiedlich die Vorsorgeuntersuchungen im Main-Kinzig-Kreis von den Eltern

Von links: Kreisbeigeordneter André Kavai und Landrat Erich Pipa stellten gemeinsam mit Jugendamtsleiter Peter Betz den aktuellen Sozialatlas vor.
Von links: Kreisbeigeordneter André Kavai und Landrat Erich Pipa stellten gemeinsam mit Jugendamtsleiter Peter Betz den aktuellen Sozialatlas vor.
   

wahrgenommen werden, zeigen die dargestellten Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen.

Die Jugendhilfeplanung des Kreisjugendamtes hat mit dem Werk von Anfang an ein Konzept verfolgt, das zum Ziel hat, die Verwertbarkeit der Informationen und die Diskussion über die Lebenssituation der Bürgerinnen und Bürger auf eine breite Basis zu stellen. So ist der Bericht inzwischen für Verbände und Initiativen, Anbieter von Dienstleistungen sowie für interessierte Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet ein Standardnachschlagewerk und eine unverzichtbare Argumentationshilfe.

Der Sozialatlas ist zu bekommen für 12,80 Euro beim Kreisjugendamt, Telefon 06051/851-2467 oder E-Mail: jugendhilfeplanung@mkk.de

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