



Europas neuer Mittelpunkt: Landrat Pipa sieht interessante Vermarktungschancen |
3. Januar. - Der Main-Kinzig-Kreis als Mittelpunkt Europas: Landrat Erich Pipa zeigte sich am Mittwoch, 3. Januar, restlos begeistert. Die Nachricht, dass ein Getreidefeld am Rande des Gelnhäuser Stadtteils Meerholz nach der jüngsten EU-Erweiterung die geografische Mitte der Europäischen Union bildet, sorgte heute für reges Interesse von Medien aus ganz Deutschland. „Wir wollen dafür sorgen, dass es nicht bei einem spontanen Freudenfest bleibt“, kündigte Pipa am Rande der kurzfristig anberaumten Feier vor Ort an. Der Landrat hat sich vorgenommen, das Prädikat „Europas Mitte“ gemeinsam mit der Stadt Gelnhausen intensiv zu vermarkten. Dass dies kein |
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utopisches Ziel ist, hätten die Städte und Regionen gezeigt, denen diese Ehre bisher zuteil wurde. Deren Bekanntheitsgrad stieg nachhaltig.„Ich stelle mir vor, kulturelle Angebote und Informationsveranstaltungen speziell auf das Thema Europa zuzuschneiden. Wir werden uns europäischen Institutionen als symbolträchtige Veranstaltungsregion anbieten“, umreißt Pipa nur einige Möglichkeiten, die zudem glänzend zur gerade begonnen EU-Ratspräsidentschaft der Bundesrepublik passen. Auch für die Kreis- und Barbarossastadt Gelnhausen bieten sich nach Pipas Meinung interessante Perspektiven, zumal die historische Bedeutung Gelnhausens als Stauferstadt ja durchaus europäischen Hintergrund habe. |
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| Doch auch abseits der geschichtlichen Betrachtung sei der Main-Kinzig-Kreis ein würdiger Mittelpunkt der Union. „Mit unserer selbstbewussten und engagierten Bürgergesellschaft, unseren innovativen Betrieben mit Weltruf, unserer hervorragenden Infrastruktur und unserer wirtschaftlichen und kulturellen Dynamik sind wir als Teil der Rhein-Main-Region nicht nur geografisch ein Gravitationspunkt in Europa“, betont Pipa. Der Landrat ist entschlossen, diese Zusammenhänge im Zuge der neu gewonnenen Prominenz noch stärker als bisher zu betonen. |

