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KW 06 | 2017

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Die Pressemitteilungen werden wöchentlich vom Referat für Presse und Information des Main-Kinzig-Kreises zusammengestellt.

Telefon: 06051/85-12252 oder -12320
E-Mail: presse@mkk.de


Ausstellung "Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs"

7. Februar. – Das Multimediaprojekt „Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs“ von Günther Bauer ist eine künstlerische Illustration von 50 Jahren des deutschen Frauenfußballs – von den Anfängen, über die Aufhebung des Spielverbotes durch den DFB 1970, zu den großen Erfolgen, bis zur WM 2011. Zu sehen ist diese außergewöhnliche Dokumentation aus Foto und Film bis 30. März im Bürgerportal des Main-Kinzig-Forums.

Spannend in diesem Zusammenhang sind die „Pionierinnen“, die begeisterten Frauen, die sich gegen alle Widerstände für „ihren“ Sport entschieden haben und damit die Grundlagen für den heutigen Boom schufen. Den Spuren dieser Pionierinnen ist Bauer gefolgt und konnte die Persönlichkeiten mit der Großbildkamera an den Orten ihrer Erfolge oder auch ihrer ersten Gehversuche mit dem Ball portraitieren. Die faszinierenden Geschichten ihrer Jugend sind als Interview festgehalten. Eine Verschmelzung von Sport und Kultur. „Pionierinnen des deutschen Frauenfußball“ versteht sich als Forum der Auseinandersetzung zum Thema Frauenfußball.

Zusätzlich stellt das „Archiv Frauenleben im Main-Kinzig-Kreis e.V.“ mit ihrer Präsentation „Pionierinnen des Frauenfußballs – Main-Kinzig-Kreis im Fokus“ den Bezug zu unsrer Region her. Pressemeldungen aus dem vereinseigenem Zeitungsarchiv sowie von Sportvereinen aus den Sportkreisen Schlüchtern, Gelnhausen und Hanau zur Verfügung gestelltes Bildmaterial fokussieren exemplarisch das Kämpfen und Wirken „unserer“ Pionierinnen und derzeit Aktiven.

K246: "Grünes Licht der Landesregierung ist jetzt nötig"

6. Februar. – Die Kreisspitze des Main-Kinzig-Kreises fordert das Land Hessen auf, dem Wetteraukreis zügig die Förderung für den Neubau der Kreisstraße 246 zwischen Karben und Nidderau zu bestätigen. „Wir können jetzt ausbauen, so wie es die Kreise miteinander vereinbart haben. Dafür ist aber das grüne Licht der Landesregierung nötig“, erklären Landrat Erich Pipa, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Matthias Zach.

Die Kreisstraße 246 liegt zu einem Teil auf der Seite des Wetteraukreises und zu einem anderen Teil auf der Main-Kinzig-Seite. Die Landkreise hatten ein gemeinsames Vorgehen abgesprochen, weil sie auch für die Finanzierung der mehr als fünf Millionen Euro teuren Investition jeweils anteilig aufkommen. Für die Umsetzung sind sie jedoch auf Fördermittel angewiesen.

Die feste Zusage für den Neubau im Jahr 2017 hat der Main-Kinzig-Kreis bereits vor geraumer Zeit gegeben und hält sie ein. Die Finanzierung seitens des Main-Kinzig-Kreises steht, die vorbereitenden Arbeiten wie archäologische Grabungen sind schon erledigt. „Jetzt wartet der Wetteraukreis noch auf die Zusage seiner Förderung durch das Land Hessen. Wenn die erfolgt ist, können wir gemeinsam loslegen“, so die drei Dezernenten in einer gemeinsamen Mitteilung.

Landrat Erich Pipa steht zum Versprechen seines Kreises. „Wir legen auf jeden Fall in Kürze los. Wenn die Landesregierung zu ihrer Zusage steht, bekommen wir einen gemeinsamen Start im Frühjahr hin“, erklärt der Landrat.

"Musik Hilft" bringt Rekordspende von 10.000 Euro für MS-Kranke

2. Februar. – Die Rekordspendensumme von 10.000 Euro hat die Benefizgala „Musik Hilft“ zugunsten MS-Kranker erbracht. Im November hatte der Main-Kinzig-Kreis gemeinsam mit Chören und Orchestern aus der Region zum achten Mal den traditionsreichen Charity-Event auf die Beine gestellt. Landrat Erich Pipa hatte erneut die Schirmherrschaft übernommen.

Durch das Programm in der bis auf den letzten Platz gefüllten Rodenbachhalle hatte der bekannte Wirtschaftsjournalist Frank Lehmann geführt, der sich seit Jahren in der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Landesverband Hessen engagiert. Jetzt hat Landrat Pipa den Spendenscheck über die 10.000 Euro an die DMSG Hessen überreicht.

Frankfurt am Main, 26. Januar 2017. Äußerst dankbar und angetan vom Engagement aller Beteiligten, die zum sensationellen Gelingen der Benefiz-Gala „Musik Hilft“ beigetragen haben, zeigte sich der Geschäftsführer der DMSG Hessen, Bernd Crusius, bei der Scheckübergabe. „Über Ihren Einsatz bin ich sichtlich bewegt. Ihr leidenschaftliches Engagement, Ihre ausgezeichnete Organisation und Professionalität und die hervorragenden Auftritte der Sänger und Musiker, um MS-Betroffene zu unterstützen, haben mich sehr beeindruckt“, dankte der Geschäftsführer Landrat Erich Pipa und den Vertretern der Chöre und Musikvereine, die zu der Spendenübergabe anlässlich eines Treffens der örtlichen MS-Selbsthilfegruppe Gelnhausen nach Altenhasslau gekommen waren. 10.000 Euro waren bei der Benefiz-Gala „Musik Hilft“ als Spende zusammen gekommen. Damit konnte dank des tatkräftigen Einsatzes aller Beteiligten der Erlös aus dem Vorjahr, der an eine andere Einrichtung gegangen war, um 2750 Euro getoppt werden, „ein sensationelles Plus von fast 40 Prozent“, sagte Bernd Crusius und betonte: „Der Erlös dient dazu, unseren Fahrdienst für schwer MS-Betroffene im Main-Kinzig-Kreis finanzieren zu können.“

Landrat Erich Pipa dankte insbesondere den beteiligten Musikern und Sängern, die mit ihren hervorragenden Darbietungen diesen großartigen Erfolg der Benefiz-Gala möglich gemacht haben. Gemeinsam mit den Dachverbänden und den Organisatoren der Fachgruppe Kultur konnte die Rekordsumme von 10.000 Euro für MS-Kranke im Main-Kinzig-Kreis aufgebracht werden. Seinen Dank richtete er stellvertretend an den Ehrenpräsidenten der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände, Horst Sassik, sowie Klaus Ritter als Ehrenvorsitzenden des Sängerkreises Gelnhausen und Gottfried Schubert vom Sängerkreis Hanau. „Wir freuen uns, auf diese Art und Weise das vielfältige Betreuungs- und Beratungsangebot und vor allem den Fahrdienst der MS-Selbsthilfeorganisation unterstützen zu können“, betonte er. Bereits die Spenden von über 2.000 Euro während des Konzertes waren ein Rekord bei der bisher achten Veranstaltung. Hinzu kamen zahlreiche Überweisungen auf das Spendenkonto von Unternehmen, Bürgern sowie verschiedenen Organisationen und mehreren Kommunen. Der Volkschor Niederrodenbach hat zudem durch seinen Vorsitzenden Volker Bingel die Einnahmen aus dem Catering in Höhe von rund 250 Euro gespendet.

Bei der Benefiz-Gala „Musik Hilft“ hatten die Musiker mit ihrem fulminanten Auftritt ein Zeichen der Solidarität mit MS-Kranken im Main-Kinzig-Kreis und in Hessen gesetzt. Beste Unterhaltung bot zudem Moderator Frank Lehmann. Er setzt sich seit vielen Jahren in der DMSG Hessen ehrenamtlich für die Belange von MS-Betroffenen ein und war viele Jahre Mitglied im Vorstand. Höchst amüsant hatte der versierte Redner und Journalist durch das kurzweilige Programm in der bis auf den letzten Platz gefüllten Rodenbachhalle geführt. Die Zuschauer dankten es allen Beteiligten und spendeten eifrig für die MS-Betroffenen.

Neue Integrationslotsen beginnen nun ihre Arbeit

1. Februar. - Integrationslotsen sind erste Ansprechpartner für Neubürger aus fernen Teilen der Welt und damit eine wichtige Stütze für die Menschen vor Ort. Weit über 100 Menschen haben sich bereits vom Integrationsbüro ausbilden lassen und „lotsen“ ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger, wo es nötig ist, bereits erfolgreich durch den Alltag. Nach der jüngsten Zertifizierung sind es nun schon 137.

„Die Kurse für Integrationslotsen sind jedes Jahr sehr stark nachgefragt und ich bin froh, dass sich so viele Frauen und Männer ehrenamtlich in der Integrationsarbeit einbringen. Denn auch die Hilfe der Lotsen ist stark nachgefragt in den Kommunen“, erklärte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, die zugleich den zwölf neuen Integrationslotsinnen und -lotsen für ihr Interesse dankte. Sie stammen aus allen Teilen des Kreises, von Schöneck über Gelnhausen bis Sinntal.

Im Rahmen ihres letzten von acht Seminaren hatten die acht Frauen und vier Männer ihre Zertifikate erhalten. Ihre künftige Aufgabe ist es, über Integrationsmöglichkeiten und gesetzliche Verpflichtungen aufzuklären. Je nach Bedarf geben sie zudem Hilfestellungen im Alltag, gerade bei Behördengängen und anderen Terminen, wo nicht zuletzt Verständigungs- und Sprachhürden überwunden werden müssen.

Der Wirkungskreis der Integrationslotsen ist vorwiegend ihr eigener Wohnort und ihr Berufs- sowie Lebensumfeld. Die neuen Integrationslotsen wurden in intensiven Gesprächen ausgewählt und in den vergangenen Wochen an den Wochenenden von Trainer Frank Dölker, Dozent an der Hochschule Fulda, auf ihre zukünftige Tätigkeit vorbereitet. Dazu gehörten Kommunikationstraining, Grundlagen systemischer Beratung, interkulturelle Sensibilisierung und Selbstwahrnehmung sowie Bedarfsanalysen besonderer Zielgruppen und gesetzliche Rahmenbedingungen. Stephanie Michel vom Integrationsbüro des Main-Kinzig-Kreises dankte im Namen der Kreisspitze den ehrenamtlich engagierten Schulungsteilnehmern für deren Bereitschaft, Zeit und Engagement für die Gemeinschaft einzubringen.

Ihr Zertifikat erhielten Pia Dieling, Hartmut Hirt und Karin Huthmacher aus Gelnhausen, Mariam Mohamed Nur und Sihem Schamsedin aus Hammersbach, Palwasha Ahmadi aus Hanau, Nawel Benhassine aus Langenselbold, Berte Steinkamp aus Linsengericht, Jan Döring aus Nidderau, El Abbas Al Amri und Hans Jürgen Haas aus Schöneck und Kathrin Haas aus Sinntal.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach einer Ausbildung zu Integrationslotsen plant das Integrationsbüro des Main-Kinzig-Kreises auch in diesem Jahr wieder eine Qualifizierungsreihe vom 10. Juni bis 7. Oktober. Anmeldungen dazu nimmt das Integrationsbüro per Mail an integration@mkk.de sowie per Telefon unter 06051 8518255 entgegen.

Gemeinsames Konzert der Kulturpreisträger des Kreises

9. Januar. – Derzeit stellen 15 Kulturpreisträger des Main-Kinzig-Kreises Werke ihres künstlerischen Schaffens im Main-Kinzig-Forum aus. In den vergangenen 40 Jahren hatten den Kulturpreis aber nicht nur bildende Künstler, sondern auch Musikerinnen und Musiker erhalten. Mehrere Preisträger aus dem Bereich Musik haben sich daher nun zusammengefunden, um ein gemeinsames Konzert vorzubereiten. Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltung „Preiswert!“ am Sonntag, 26. März, um 18 Uhr im Congress Park Hanau läuft bereits.

Landrat Erich Pipa, der Schirmherr des Gemeinschaftsprojekts, hebt die Besonderheit dieses Konzerts hervor, „das es in dieser Form und in diesem Umfang noch nicht gegeben hat“. „Der Solist und das 120 Musiker starke Orchester, Symphonik und Jazz, Klassik und Blues, Chor und Tanz: Die Vielfalt unter unseren Musikgrößen im Main-Kinzig-Kreis ist einfach riesig. In Hanau bringen wir sie an einem Abend auf die Bühne“, erklärt er.

Die Idee dieses Konzerts sei aus der Überlegung heraus geboren worden, zur 40. Verleihung des Kulturpreises Ende vergangenen Jahres, „und damit gewissermaßen zum runden Geburtstag dieser Auszeichnung“, Künstler zusammenzubringen, sagt Pipa. Die Besucher dürfen sich auf ein Konzert der wechselnden Besetzungen und Stilrichtungen freuen: ein 120 Musiker starkes symphonisches Blasorchester unter der Leitung von Jens Weismantel mit der opulenten Komposition „Der Traum des Oenghus Teil 1+2 op. 37“ von Rolf Rudin, der Hanauer Flötist Philipp Mellies mit der bekannten „Freischütz-Fantasie“, der Soul- und Bluesgitarrist Steve Scondo mit seiner legendären Formation „Hoochie Coochie Bluesband“, der Saxofonist Peter Back, Chordirigent Gerd Zellmann mit seinem Auswahlchor „Belcanto“ sowie die Gruppe ARTODANCE unter der Leitung von Monica Opsahl mit einer sinnesbetörenden Tanzdarbietung.

„Wir bieten den Zuhörern mit diesem Konzert Ausflüge zu Neuen und Neuem an. Bekannt und vertraut mögen den Zuhörern manche Künstler und Genres sein, andere weniger. Da gibt es an diesem Abend viel zu entdecken“, fasst es Landrat Erich Pipa zusammen.

Alle Musikfans sind eingeladen, dem Konzert beizuwohnen. „Preiswert!“ ist das Motto, das zwei Lesarten empfiehlt. Die beteiligten Musiker, allesamt ausgezeichnet mit dem Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreis und vielen weiteren Preisen, präsentieren wertvolle Musik, und dies zu erschwinglichen Preisen ab 12 Euro (zzg. VVK-Gebühr). Eintrittskarten gibt es bei Frankfurt Ticket Rhein Main auf der Internetseite ( www.frankfurtticket.de) und per Telefon unter 069 1340400 sowie im Hanau Laden, Am Freiheitsplatz 3, zu den Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9.30 bis 18 Uhr und samstags 9.30 bis 15 Uhr. Weitere Informationen zu allen Mitwirkenden und zur Veranstaltung finden sich auch auf www.kulturpreis.net .