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KW 09 | 2017

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Die Pressemitteilungen werden wöchentlich vom Referat für Presse und Information des Main-Kinzig-Kreises zusammengestellt.

Telefon: 06051/85-12252 oder -12320
E-Mail: presse@mkk.de


Letzte Lücken im Breitbandnetz werden jetzt geschlossen

27. Februar. – Der Main-Kinzig-Kreis will in der abschließenden Phase des Breitbandausbaus nun die letzten Gebiete an das digitale Netz anschließen. Zur Finanzierung dieser aufwändigen Arbeiten hat Staatssekretär Rainer Bomba aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur jetzt den endgültigen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro an Landrat Erich Pipa im Rahmen einer entsprechenden Veranstaltung der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern überreicht.

Vorrangig geht es jetzt um entlegene Siedlungen, Weiler und Bauernhöfe. Insgesamt werden mittelfristig weitere über 2.600 Haushalte, rund 120 Gewerbebetriebe sowie 27 öffentliche Liegenschaften wie Schulen und Rathäuser davon profitieren. Insgesamt werden dafür im Auftrag der Breitband Main-Kinzig GmbH noch einmal etwa 140 Kilometer Glasfaserkabel verlegt.

Landrat Erich Pipa zeigte sich „äußerst zufrieden, dass die Initiative des Main-Kinzig-Kreises auch in Berlin auf fruchtbaren Boden fällt“. Das Warten habe sich gelohnt, denn nach dem vorläufigen Bescheid vom April 2016 werde die Förderung des Bundes nun konkret. In diesem Zusammenhang dankte der Landrat dem verantwortlichen Staatssekretär Bomba (Steinau an der Straße), dass er die guten Nachrichten aus seiner Heimat mit großer Ausdauer nach Berlin getragen habe.

Insgesamt sollen jetzt noch einmal rund 5,6 Millionen Euro im Main-Kinzig-Kreis investiert werden, knapp zwei Millionen Euro will die Hessische Landesregierung zusätzlich aus Mitteln des Bundes abdecken. Doch auch nach monatelanger Wartezeit und mehrfacher Ankündigung ist das Geld noch nicht geflossen.

Bereits im Oktober 2012 startete der Breitbandausbau des Kreises mit den ersten Pilotprojekten. Rund 600 Kilometer Glasfaserkabel wurden seither verlegt und innerhalb von zwei Jahren alle 29 Städte und Gemeinden samt ihrer 160 Ortsteile mit einer leistungsfähigen Datenleitung versorgt. Rund 50 Millionen Euro für dieses Infrastrukturprojekt umgesetzt. „Eine lohnende Investition für unsere Zukunft im Wettbewerb mit anderen Standorten“, bilanzierte Landrat Erich Pipa.

Inzwischen nutzen über 38.000 Haushalte dieses Angebot. Außerdem konnten rund 1.750 Geschäftskunden angeschlossen werden. „Mit unseren erfolgreichen Breitbandausbau haben wir bewiesen, wie leistungsfähig kommunale Politik sein kann“, betonte er.

Landrat übergibt Zuschuss für Kunstrasenfeld in Wächtersbach

23. Februar. – Eine neunköpfige Delegation aus Wächtersbach war bei Landrat Erich Pipa zu Besuch, darunter Vertreter der Friedrich-August-Genth-Schule und verschiedener Sportvereine. Der Anlass war ein freudiger: Mit Hilfe eines Zuschusses über 150.000 Euro unterstützt der Main-Kinzig-Kreis die Stadt Wächtersbach beim Bau eines Kunstrasenfelds, der von gleich mehreren Institutionen genutzt werden soll.

"Das Vorhaben der Stadt, der Vereine und der Schule hat eine starke Unterstützung verdient“, erklärte Pipa. Eine gemeinschaftliche Nutzung einer neuen Anlage durch so viele verschiedene Vereine und noch dazu eine große Schule sei bemerkenswert. „Der Neubau ist auch eine besondere Art der Nachwuchsförderung, weil gleich sehr viele Jungen und Mädchen davon profitieren und unter guten Bedingungen trainieren können.“

Bürgermeister Andreas Weiher hatte die Gruppe der Vereinsvertreter und von Sabine Butzke, der stellvertretenden Leiterin der FAG-Schule in Wächtersbach, begleitet. Er betonte die Notwendigkeit des Zuschusses. „In Gesprächen mit Landrat Pipa haben wir deutlich gemacht, dass wir diesen Bau nur stemmen können, wenn uns eine finanzielle Hilfe gewährt wird“, so Weiher. „Ich bin überzeugt, dass das eine gute Investition für die Stadt ist.“ Ins selbe Horn stießen unter anderem die Vertreter der Vereine, Davut Bayram (FV Ayyildizspor), Horst Becker (SV Melitia Aufenau), Jürgen Berger (TV Wächtersbach), Werner Jung (KG Wittgenborn), Hans-Günther Müller-Lewerenz (Germania Wächtersbach) und Klaus Werth (SG Hesseldorf-Weilers-Neudorf).

Medaillen für Heimat- und Geschichtsforscher

15. Februar. – Bernd Ullrich aus Schlüchtern, Bernd Schäfer aus Wächtersbach und Heinrich Pieh aus Nidderau-Ostheim sind die diesjährigen Preisträger der Medaille für Heimatpflege und Geschichtsforschung. Seit 1988 verleiht der Main-Kinzig-Kreis auf der Grundlage eines Kreisausschussbeschlusses eine Medaille für speziell in diesem Bereich verdiente Bürgerinnen und Bürger unserer Region.

„14 Vorschläge sind in diesem Jahr eingegangen, viele davon waren im hohen Maß beachtenswert, aber es musste eine Auswahl getroffen werden“, sagte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler während der Feierstunde im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums in Gelnhausen.

„Für den Bereich Schlüchtern hat sich Bernd Ullrich als Heimatpfleger und Lokalhistoriker große Verdienste erworben. Er hat mehrere sorgfältig recherchierte monographische Publikationen vorgelegt, darunter zur Historie von Schlüchtern. Hinzu kommen zahlreiche Artikel in den lokalen Geschichtsblättern sowie im Heimatkalender Bergwinkel-Bote“, berichtete Kulturdezernentin Susanne Simmler. Ebenso hob sie sein besonderes Engagement für die Archive seiner Heimatstadt hervor. Bernd Ullrich betreut seit Jahren das Stadtarchiv sowie das Archiv im Klosteramt. Außerdem veranstaltet er historische Klosterführungen, Bildvorträge und ist engagiert im Vorstand des Geschichtsvereins und setzt sich für den Erhalt der ehemaligen Synagoge in Schlüchtern als ein Ort für kulturelle Begegnungen ein. Auch der Einsatz für die Wiederherstellung des Geläuts in der Klosterkirche und die Rekonstruktion des Hutten-Zitats in der Gruft des Klosters gehen auf Initiativen von Bernd Ullrich zurück. Vorgeschlagen für die Auszeichnung wurde er von der Stadt Schlüchtern. Bürgermeister Matthias Möller würdigte die Leistungen des Geehrten in einem Grußwort.

Bernd Schäfers fachliche Kompetenz und Kontinuität bei der Erforschung historischer Bilddokumente und Ansichtskarten von Wächtersbach ist herausragend. Über 6.000 historische Bilddokumente wurden von ihm zusammengetragen, daraus Ausstellungen konzipiert und umgesetzt sowie eine Dokumentation vorgelegt. „Historische Fotografien und Postkarten aus der Region sind für ihn Medien, um bei Ausstellungen und Präsentationen die Menschen einzuladen, von früher zu erzählen und sich zu erinnern“, informierte Susanne Simmler. Zu dieser Ehrung vorgeschlagen wurde Bernd Schäfer vom Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins Wächtersbach, Gerhard Jahn.

Heinrich Pieh hat im Bereich der Heimatpflege und im regional geschichtswissenschaftlichen Bereich besondere Leistungen erbracht. Seit 1987 führt er als Vorsitzender den Heimat- und Geschichtsverein Ostheim. „Er ist Kurator des Dorfmusuems, Initiator und Mitbegründer des Trägervereins Bürgerhof Ostheim. Unter seiner Regie ist der Bürgerhof mit Museum als Stätte für vielfältige kulturelle Aktivitäten zu einem lebendigen Erinnerungsort geworden“, sagte Susanne Simmler in ihrer Laudatio. Daneben ist Heinrich Pieh auf dem Gebiet der historischen Forschung ebenfalls sehr aktiv als Autor und Herausgeber mehrerer heimatgeschichtlicher Publikationen. Vorgeschlagen wurde Heinrich Pieh von Professor Jürgen Müller, Mitglied des Vorstandes im Heimat- und Geschichtsverein und Mitstreiter beim sehr erfolgreichen Ausstellungsprojekt „Hessische Landgemeinden im Ersten Weltkrieg“.

Die Feierstunde wurde musikalisch begleitet vom Duo EigenArt aus Nidderau. Sie erfreuten mit Gesang und Spiel von Drehleier und Gitarre die Gäste des Abends.

Umweltpreis an den Imkerverein in Sinntal überreicht

10. Februar. – Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler überreichte den Umweltpreis des Main-Kinzig-Kreises an den Imkerverein Sinntal, stellvertretend für die Mitglieder nahm Vorsitzender Kurt Sperzel den Preis entgegen. Der Umweltpreis des Kreises wird seit 1975 verliehen, die Imker können sich über ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen.

„Ziel des Umweltpreises ist es, besonderes Engagement im Naturschutz zu ehren, in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und zum Nachahmen zu motivieren“, betonte Susanne Simmler in ihrer Ansprache im Dorfgemeinschaftshaus in Sinntal-Mottgers während der Feierstunde zur Preisverleihung. Insgesamt wurden 13 Vorschläge eingereicht, der Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Umwelt und Landwirtschaft entschied sich nach intensiver Beratung für den Imkerverein und der Kreisausschuss folgte dieser Empfehlung.

In den vergangenen Jahren konnten die Mitglieder des 1919 gegründeten Vereins mit einem konsequenten Nachwuchsförderungs- und Ausbildungsprogramm der Überalterung und dem zahlenmäßigen Rückgang der Imker erfolgreich entgegenwirken. Zur Zeit hat der Verein 70 Mitglieder, im Jahr 2011 waren es 44, ebenso erhöhte sich die Zahl der betreuten Bienenstände in dieser Zeit von 300 auf etwa 400 und das Durchschnittsalter der Mitglieder reduzierte sich spürbar. „War die Imkerei vor einigen Jahren noch eine Männerdomäne, so ist jetzt lobend zu erwähnen, dass auch Frauen und Mädchen zu den Mitgliedern zählen“, unterstrich Susanne Simmler in ihrer Laudatio.

Diese Entwicklung ist Ergebnis einer aktiven, lebendigen und breit gefächerten umwelt- und naturschutzbezogenen Vereinsarbeit. Zu der mutigen Entscheidung ein Grundstück zu pachten und einen Lehrbienenstand einzurichten, gratulierte Simmler, denn dieser dient nicht nur der Ausbildung der Jungimker, er wird auch gern von Kindern der Kindertagesstätten und Schulen besucht. „Wir wissen, vor welchen Herausforderungen Imkervereine stehen und durch welche Krankheiten und Umwelteinflüsse Bienenvölker bedroht sind. Die Sinntaler Imker gehen hier mit sehr gutem Beispiel voran“, so Simmler. Sie bedankte sich bei den Imkern für ihr Engagement im Umweltschutz und wünschte ihnen auch für die Zukunft viel Erfolg bei ihren Projekten.

Ausstellung bis 30. März: "Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs"

7. Februar. – Das Multimediaprojekt „Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs“ von Günther Bauer ist eine künstlerische Illustration von 50 Jahren des deutschen Frauenfußballs – von den Anfängen, über die Aufhebung des Spielverbotes durch den DFB 1970, zu den großen Erfolgen, bis zur WM 2011. Zu sehen ist diese außergewöhnliche Dokumentation aus Foto und Film bis 30. März im Bürgerportal des Main-Kinzig-Forums.

Spannend in diesem Zusammenhang sind die „Pionierinnen“, die begeisterten Frauen, die sich gegen alle Widerstände für „ihren“ Sport entschieden haben und damit die Grundlagen für den heutigen Boom schufen. Den Spuren dieser Pionierinnen ist Bauer gefolgt und konnte die Persönlichkeiten mit der Großbildkamera an den Orten ihrer Erfolge oder auch ihrer ersten Gehversuche mit dem Ball portraitieren. Die faszinierenden Geschichten ihrer Jugend sind als Interview festgehalten. Eine Verschmelzung von Sport und Kultur. „Pionierinnen des deutschen Frauenfußball“ versteht sich als Forum der Auseinandersetzung zum Thema Frauenfußball.

Zusätzlich stellt das „Archiv Frauenleben im Main-Kinzig-Kreis e.V.“ mit ihrer Präsentation „Pionierinnen des Frauenfußballs – Main-Kinzig-Kreis im Fokus“ den Bezug zu unsrer Region her. Pressemeldungen aus dem vereinseigenem Zeitungsarchiv sowie von Sportvereinen aus den Sportkreisen Schlüchtern, Gelnhausen und Hanau zur Verfügung gestelltes Bildmaterial fokussieren exemplarisch das Kämpfen und Wirken „unserer“ Pionierinnen und derzeit Aktiven.