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Presse >> 2010 >> Pressemitteilungen vom 1. bis 5. Februar
Aktualisiert am: 26.02.2010
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05. Woche

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Die Pressemitteilungen werden wöchentlich vom Referat für Presse und Information des Main-Kinzig-Kreises zusammengestellt.

Telefon: 06051/85-12252 oder -12320
E-Mail: presse@mkk.de


Pipa und Dr. Tauber in Berlin: Argumente fuer Hartz-IV-Reform

5. Februar. – Landrat Erich Pipa setzt weiterhin alle Hebel in Bewegung, um die Reform der Hartz-IV-Gesetzgebung inhaltlich voranzubringen. „Damit wir in schwierigen Zeiten wirkungsvoll agieren können, sind die bürokratischen Rahmenbedingungen für unsere tägliche Arbeit zu entrümpeln“, schreibt der Sozialdezernent an Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen.

Darüber hinaus hatte der Landrat dieser Tage die Gelegenheit, mit Unterstützung des CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Main-Kinzig-Kreis, Dr. Peter Tauber, die Angelegenheit im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin vorzutragen. „Die negativen Auswirkungen der vor einem Jahr eingeführten Änderungen sind dramatisch und schaden nicht zuletzt den betroffenen Männern und Frauen“, machte Pipa gemeinsam mit Tauber in dem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe (CDU) deutlich.

Zwar sei mit der Entfristung der Option ein erster wichtiger Schritt getan, doch in der aktuellen politischen Diskussion kommen gerade die wichtigen „Instrumente“ zur Mobilisierung, Qualifizierung, Ausbildung und Vermittlung der Langzeitarbeitslosen zu kurz. Denn die aktuellen Regelungen behindern für Optionskommunen den Zugang zum regionalen Arbeitsmarkt und die Kooperation mit zahlreichen Partnern, die spezifischen Hilfen anbieten und organisieren.

Wie Pipa und Tauber in Berlin darlegten, hat der Main-Kinzig-Kreis in den vergangenen Jahren nachgewiesen, dass sein Optionsmodell funktioniert und den Menschen eine nachhaltige Perspektive ermöglicht. Den Erfolg der kommunale Trägerschaft bestätige auch das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Landkreistages, wonach sich mit 169 Landkreisen fast die Hälfte der in ARGEn engagierten Kommunen für die Option ausspricht. Auch Städte wie Hamburg, Mannheim oder Stuttgart haben bereits signalisiert, eine Optionsmöglichkeit nutzen zu wollen.

„Diese Bestrebungen nach kommunaler Verantwortung darf man nicht ignorieren“, unterstützen Pipa und Tauber den Vorstoß von Ministerpräsident Roland Koch, der eine entsprechende Grundgesetzänderung fordert. Doch um die Eingliederung von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen zu ermöglichen, sind in einem weiteren Schritt neue arbeitsmarktpolitische Instrumente im SGB II verankern, die sich flexibel auf die Bedürfnisse des regionalen Arbeitsmarktes und der Langzeitarbeitslosen beziehen.

„Wichtig für eine passgenaue Qualifizierung vor Ort ist eine Liberalisierung im Vergaberecht, die vorgeschriebenen europaweiten Ausschreibungen erlauben das nicht“, wiederholte Pipa in Berlin eine weitere Forderung. Mit im Gepäck hatte der Landrat die „Mutmach-Bücher“ des Main-Kinzig-Kreises, die von erfolgreichen Vermittlungsgeschichten, Einzelschicksalen und einer Vielzahl erfüllter Hoffnungen berichten.

Dr. Ralf Brauksiepe bot zum Ende des Gespräches an, die vorgetragenen Mängel am so genannten Instrumentenkoffer zu prüfen. Außerdem sagte er zu, sich selbst vor Ort ein Bild vom Main-Kinzig-Kreis als kommunalen Optionsträger zu machen. „Dabei werden wir mit anschaulichen Beispielen darlegen, wo die Probleme bei der Umsetzung liegen und wie sie abzustellen sind“, kündigt Pipa an. „Bis dahin werde der Sozialdezernent nicht nachlassen, für sinnvolle Regelungen im Sinne der Arbeitssuchenden Menschen zu kämpfen.

Baugenehmigung fuer neues Rathaus in Grosskrotzenburg

5. Februar. – Großkrotzenburg bekommt ein neues Rathaus. Das in die Jahre gekommene alte Gebäude wird abgerissen, dort entstehen 21 Pkw-Stellplätze. Landrat Erich Pipa übergab vor wenigen Tagen vor Ort in der Bahnhofstraße die Baugenehmigung an Bürgermeister Friedhelm Engel.

„Das neue Rathaus wird als Passivhaus gebaut“, berichtete Bürgermeister Engel. Auf Wunsch der Bürgerinnen und Bürger wird es im alten Ortskern errichtet und soll somit zu dessen Belebung beitragen. Architekt Andreas Schwarz aus Berlin gewann den ausgeschriebenen Wettbewerb und wurde mit der Planung beauftragt.

Das neue Rathaus wird einen umbauten Raum von 6.600 Kubikmetern und eine Nutzfläche von 1.400 Quadratmetern haben. Es wird zweckmäßig und bürgerfreundlich ausgestaltet sein. Aus wirtschaftlichen Gründen entschied sich der Gemeindevorstand gegen eine Sanierung des jetzigen Rathauses. „Baubeginn wird im März sein, zum Herbst ist die Fertigstellung des Rohbaus geplant und im Mai/Juni 2011 werden wir einziehen“, erklärte Kornelia Meier vom Bauamt der Gemeinde Großkrotzenburg.

Bürgermeister Friedhelm Engel dankte für die zeitnahe Bearbeitung des Bauantrages und lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung des Main-Kinzig-Kreises. Landrat Erich Pipa würdigte bei seinem Besuch insbesondere die ökologische Bauweise.

Zuwendungsbescheid fuer Steinau-Marborn uebergeben

4. Februar. – Im Rahmen der Dorferneuerung im Steinauer Stadtteil Marborn übergab Kreisbeigeordneter Dr. André Kavai einen weiteren Zuwendungsbescheid. Der Dezernent für den ländlichen Raum überreichte Bürgermeister Walter Strauch den Bescheid in Höhe von 71.296 Euro für die Gestaltung einer Freifläche in der Ortsmitte.

Ortsvorsteher Arnold Lifka und der Arbeitskreis Dorferneuerung erläuterten zusammen mit Walter Strauch das Vorhaben: Die Schaffung einer neuen Ortsmitte sei durch den Abriss einer baufälligen Hofanlage möglich geworden und werde eine Symbiose zwischen der gewerblichen Nutzung in Form eines Biergartens durch den dort ansässigen Gastwirt und der öffentlichen Nutzung des Bereichs um den Marienborn herum ermöglichen.

Die Planung sieht eine Aufwertung des Marienborns, eine offene, wasserführende Rinne über das gesamte Areal mit zwei kleinen Teichen, Kneippbecken, einen Barfußpfad und mehreren Wasserspielinstallationen vor.

„Dank der Bereitschaft des Gastwirts und der Kommune in dieses ungewöhnliche Projekt zu investieren, wird Marborn sich zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Jung und Alt entwickeln“, hob Arnold Lifka hervor. Ein weiteres zentrales Projekt im Rahmen der Dorferneuerung in Marborn ist die Schaffung einer Bürgerbegegnungsstätte in der „Alten Schule“. Die Planungen sind bereits abgeschlossen, auch dafür stehen die Landesmittel bereit und es kann in diesem Jahr mit dem Umbau begonnen werden. „Beide Projekte zeichnen sich durch eine Vorbildfunktion aus“, lobte Dr. André Kavai und dankte den Bürgerinnen und Bürgern die die Dorferneuerung in Marbon so engagiert vorantreiben.

Vereinbarung: Schwimmen neuer Schwerpunkt am Grimmelshausen-Gymnasium

3. Februar. - Das Gelnhäuser Grimmelshausen-Gymnasium ist seit Montag offiziell um einen sportlichen Förderschwerpunkt reicher. Nachdem zu Beginn des vergangenen Jahres der Schwerpunkt Handball etabliert wurde, kommt nun eine Lehrer-Trainer-Stelle für Schwimmen hinzu. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten Landrat Erich Pipa, Erster Kreisbeigeordneter Günter Frenz, der Leiter des Staatlichen Schulamtes, Eberhardt Luft, Schulleiter Friedrich Bell sowie für die Stadt Gelnhausen Bürgermeister Thorsten Stolz.

Mit den Unterschriften von Dr. Werner Freitag, Präsident des Hessischen Schwimmverbandes, und von Dr. Rolf Müller, Vorsitzender des Schwimmvereins Gelnhausen, ist die Kooperationsvereinbarung komplett. Die Stelle des Lehrer-Trainers besetzt Andreas Kohr.

Landrat Erich Pipa begrüßte auch im Namen seines Kollegen Günter Frenz die Gäste und brachte seinen Dank für das Zustandekommen der Kooperation zum Ausdruck. „Der Main-Kinzig-Kreis ist ein sehr sportlicher Kreis, viele Spitzensportler aus allen Bereichen kommen von hier“, meinte der Landrat. Mit Blick auf die Erfolge des Schwimmvereins Gelnhausen sei die Einrichtung der Lehrer-Trainer-Stelle, an deren Finanzierung sich neben dem Land Hessen auch mit einem kleineren Anteil der Hessische Schwimmverband beteilige, logische Konsequenz. Damit sei das Grimmelshausen-Gymnasium nun Förderschwerpunkt in der Leichtathletik, im Handball, im Schwimmen und im Wasserspringen.

„Schule ist mehr als Lesen, Schreiben und Rechnen“, machte Eberhardt Luft, Leiter des Staatlichen Schulamtes, deutlich. Schulleiter Friedrich Bell betonte, dass es Aufgabe der Schule sei, Talente zu fördern. Von dem neuen Schwerpunkt profitiere die gesamte Region, da auch Schülerinnen und Schüler anderer Schulen in der Umgebung in die Förderung aufgenommen werden. Schülerinnen und Schüler mit besonderem Schwimm-Talent können an der Talentfördergruppe teilnehmen. Bell bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei Felix Weilbächer, im Staatlichen Schulamt zuständig für den Schulsport.

Sie alle werden in pädagogischer Verantwortung gemäß ihrem Leistungs- und Entwicklungsstand ausgebildet und trainiert. Die Schule sichert den Schülerinnen und Schülern der Talentfördergruppe Rücksichtnahme, etwa bei der Hausaufgabenbelastung und der Terminierung von Klassenarbeiten sowie nach Möglichkeit Freistellungen für Lehrgänge und Wettkämpfe zu. Der Trainingsprozess ist auf eine langfristige und sportartspezifische Talententwicklung ausgerichtet, die eng mit dem Leistungsgedanken verknüpft ist. Ziel ist es, die talentierten Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern und dem Sportkader des Verbandes zuzuführen.

Hohes Engagement: Erster Kreisbeigeordneter Frenz besucht Strassenmeistereien

3. Februar. - „24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr im Einsatz“ steht auf dem Schild am Eingang der Straßenmeisterei Wächtersbach. Dass dieser Satz vollkommen zutreffend ist, merken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenmeisterei in diesen Tagen ganz besonders. Der Winter hat den Main-Kinzig-Kreis fest im Griff. Für die Straßenmeistereien bedeutet das Arbeit rund um die Uhr. Erster Kreisbeigeordneter Günter Frenz stattete den Vertretern der drei Straßenmeistereien im Kreis, die sich in Sinntal-Sterbfritz, Wächtersbach und Bruchköbel befinden, einen Besuch ab, um sich für die engagierte Arbeit in den zurückliegenden Tagen und Wochen zu bedanken. Der Leiter des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen, Heiko Durth, sein Stellvertreter Hans-Georg Einloft sowie die drei Leiter der Straßenmeistereien, Stefan Wald, Karl-Heinz Ruppert und Carsten Huppmann freuten sich über den Dank und berichteten von ihren Einsätzen in den vergangenen Tagen.

931 Kilometer an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Main-Kinzig-Kreis fallen in den Verantwortungsbereich der drei Straßenmeistereien, die überwiegende Zahl der 78 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit damit beschäftigt, die Straßen frei von Schnee und Glätte zu halten. Und das ist an Tagen mit starkem Wintereinbruch eine Aufgabe, die Arbeit rund um die Uhr bedeutet. Über 400 Winterdiensteinsätze mit bis zu 20 Fahrzeugen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Bruchköbel, Wächtersbach und Sterbfritz bislang abgeleistet. „Ein Mammutprogramm“, bilanzierte der Erste Kreisbeigeordnete.

So auch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, als vor allen Dingen im Vogelsberg heftiger Schneefall einsetzte. „Acht Fahrzeuge und eine Schneeschleuder sind rund um die Uhr im Einsatz“, berichtete Leiter Karl-Heinz Ruppert. In diesem Winter hat die Straßenmeisterei Wächtersbach insgesamt 2.600 Tonnen Streusalz und 250 Tonnen Lauge auf den Straßen verteilt. Manchmal jedoch gibt es –gerade bei Schneeverwehungen- selbst für die Fahrzeuge der Straßenmeisterei kein Weiterkommen mehr. Dann werden Straßen gesperrt, so wie derzeit die Landesstraße 3314 von Brachttal-Spielberg nach Brachttal-Streitberg. „Wenn wir zu solchen Einsätzen wie in der Nacht zum Mittwoch ausrücken, dann gilt für uns als oberstes Prinzip, dass jeder Ortsteil einer Gemeinde noch mit mindestens einer Zufahrt an das Straßennetz angeschlossen bleibt. Genau so wichtig ist, dass die Hauptverkehrsadern bis um 6 Uhr geräumt sind“, erläuterte Hans-Georg Einloft. Ist eine Straße nicht mehr vom Schnee zu befreien, wird sie gesperrt; alles in enger Absprache mit der Polizei und den Rettungsdiensten. Sobald es möglich ist, geht es dann an die Räumung. „Im Moment gehen wir davon aus, dass die noch bestehenden Straßensperren im Laufe des Donnerstags wieder aufgehoben werden können“, berichtete Amtsleiter Heiko Durth.

Im Gegensatz zu den heftigen Schneeverwehungen im Vogelsberg hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sterbfritz im Spessart zwar nicht mit Schneeverwehungen zu kämpfen, dafür aber mit heftigem Schneefall. „Die Arbeit war zeitintensiv, aber wir haben es geschafft, sämtliche Straßen zumindest einspurig frei zu halten“, berichtete Stefan Wald. Die Straßenmeisterei Sterbfritz hat bislang 2.550 Tonnen Streusalz und 475 Tonnen Lauge verbraucht, davon allein 500 Tonnen von Donnerstag bis Dienstag. „In einem normalen Winter verbrauchen wir insgesamt rund 2.400 Tonnen“, erläuterte Leiter Stefan Wald. Von der Straßenmeisterei Bruchköbel wurden bislang 1.100 Tonnen Streusalz im Einsatzgebiet verteilt. Hinzu kommen 275 Tonnen Lauge. Zum Vergleich: In einer „normalen“ Wintersaison benötigt die Straßenmeisterei Bruchköbel insgesamt 1.200 Tonnen Streusalz.

Der Salzvorrat, auf den die Straßenmeistereien Wächtersbach, Sterbfritz und Bruchköbel zurückgreifen können, reicht derzeit noch sicher aus, um sämtliche zugehörige Straßen zu betreuen. „Natürlich ist unser Vorrat nicht mehr so üppig, dass wir 14 Tage im Voraus planen können, aber er reicht aus, um unseren Aufgaben nachzukommen“, machte Leiter Heiko Durth im Gespräch mit Günter Frenz und Heinz Krah, zuständiger Mitarbeiter beim Main-Kinzig-Kreis, deutlich.

Der Erste Kreisbeigeordnete bedankte sich im Namen der Bürgerinnen und Bürger für den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in diesen winterlichen Tagen und Nächten für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet unterwegs sind. „Eins ist sicher: es kommen auch wieder ruhigere Zeiten“, verabschiedete sich der Erste Kreisbeigeordnete am Ende von den tüchtigen Mitarbeitern in Wächtersbach, Sterbfritz und Bruchköbel.

Neue Sporthalle: Frenz nimmt Spatenstich in Bruchkoebel vor

1. Februar. - Die Art des Spatenstiches war der Größe des anstehenden Bauprojektes durchaus angemessen: Mit einem Bagger schaufelte sich Erster Kreisbeigeordneter Günter Frenz beim offiziellen Baubeginn für die neue Sporthalle der Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel den Weg frei.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Bruchköbel baut der Main-Kinzig-Kreis auf dem Gelände der Böll-Schule eine neue Zweifeld-Sporthalle mitsamt Tischtennishalle. „Modern, optisch ansprechend und energetisch auf dem neuesten Stand“, hob der Erste Kreisbeigeordnete hervor. Der umbaute Raum beträgt 19.500 Kubikmeter, die Grundrissfläche der Halle 2.500 Quadratmeter, mit dem Technikraum im Obergeschoss kommen weitere 250 Quadratmeter hinzu. „Die neue Halle wird mit großzügigen Umkleide- und Duschbereichen, Sanitärräumen und separaten Räumen für Übungsleiter ausgestattet“, zählte Frenz auf. Die barrierefreie Erreichbarkeit sei selbstverständlich. Die Baukosten für die neue Halle belaufen sich auf insgesamt 3,8 Millionen Euro. Die Stadt Bruchköbel übernimmt die Hälfte der Kosten.

Der Erste Kreisbeigeordnete bedankte sich bei Bürgermeister Günter Maibach und allen Entscheidungsträgern aus den Reihen der Stadt Bruchköbel für ihre Bereitschaft, den Schulstandort Bruchköbel zu modernisieren und damit gleichzeitig die Vereine der Stadt zu fördern. „In Zeiten knapper finanzieller Möglichkeiten kann die kommunale Familie nur gemeinsam Projekte dieser Größenordnung schultern“, machte der Schuldezernent deutlich. Derzeit sei der Kreis als Schulträger parallel zum Bau der neuen Turnhalle dabei, die Böll-Schule und das Georg-Lichtenberg-Gymnasium brandschutztechnisch auf den neuesten Stand zu bringen. Außerdem erhalte das Lichtenberg-Gymnasium einen Anbau, und die naturwissenschaftlichen Räume würden saniert. Zu guter Letzt werde noch die die gemeinsame Heizzentrale am Schulstandort saniert.

„Der Main-Kinzig-Kreis investiert und bekennt sich zum Schulstandort Bruchköbel“, hob Frenz hervor. Aber auch der heimischen Wirtschaft kämen die Bauvorhaben zugute. „Auch bei diesen Projekten kommen in erster Linie Firmen aus Bruchköbel und dem Main-Kinzig-Kreis zum Zug“ unterstrich Frenz noch einmal die Philosophie des Kreises, Aufträge nach Möglichkeit in der Heimat zu lassen.

Zuvor hatte Schulleiter Bernd Herchenröther die Gäste in der Heinrich-Böll-Schule begrüßt und sich beim Kreis und bei der Stadt für die Investition in den Schulstandort bedankt. Bürgermeister Günter Maibach hob in seiner Ansprache ebenfalls die gute Zusammenarbeit mit dem Main-Kinziig-Kreis hervor. Sylvia Ruppel vom Staatlichen Schulamt freute sich ebenso wie der Schulleiter über die Akzeptanz der Böll-Schule in der Bevölkerung. Tanzdarbietungen und Musikbeiträge der Schülerinnen und Schüler rundeten die Feier zum Spatenstich ab.