21. Januar. - Die Einwohnerzahl im Main-Kinzig-Kreis ist im ersten Halbjahr 2009 noch einmal um 480 Menschen auf 406.976 zurück gegangen. „Das liegt vor allem an der weiter sinkenden Geburtenrate“, wie Landrat Erich Pipa erläutert. Laut der Zahlen vom 30. Juni 2009 liegt der Main-Kinzig-Kreis mit einer Bevölkerungsentwicklung von -0,12 Prozent knapp unter dem hessischen Landesdurchschnitt von -0,09 Prozent. Erfreulich ist für den Landrat weiterhin der leichte Zustrom in das Kreisgebiet. Unter dem Strich ist eine positives Ergebnis von 103 Personen zu verzeichnen. Dennoch fällt die Gesamtbilanz negativ aus, denn den 2.066 Sterbefällen im Main-Kinzig-Kreis stehen nur 1.463 Geburten gegenüber. Im Vergleich der Kreisteile verzeichnet der Raum Gelnhausen die höchsten Bevölkerungsverluste mit -0,24 Prozent. Rund um Schlüchtern lag der Rückgang bei -0,11 Prozent und im Altkreis Hanau bei -0,06 Prozent. Die Stadt Hanau verzeichnet eine Entwicklung von -0,07 Prozent, in den Städten Gelnhausen und Schlüchtern liegt der Rückgang bei -0,10 und -0,32 Prozent. Die stärksten Bevölkerungsrückgänge zeigen laut Kreisstatistik die Kommunen Birstein (-1,29%), Biebergemünd (-0,66%), Bad Orb (-0,57%), Hammersbach (-0, 56%) und Nidderau (-0,55%). Bemerkenswerte Zuwächse sind für Bad Soden-Salmünster (+0,38%), Langenselbold (+0,20%), Niederdorfelden (+0,17%) und Maintal (+0,12%) zu verzeichnen. |