


Landrat Erich Pipa überreicht Ehrenamtspreis 2009Landrat Erich Pipa zeichnete in diesen Tagen Sigrid Blaich-Horn sowie Annegret Ilge und den Verein Kooperative zur Integration in Deutschland mit dem Ehrenamtspreis des Main-Kinzig-Kreises aus. Während der Feierstunde im Main-Kinzig-Forum unterstrich er die Bedeutung des Ehrenamts, als einen Ausdruck von Verantwortungsbereitschaft und Solidarität. „Der Main-Kinzig-Kreis würdigt seit einigen Jahren diese herausragenden Leistungen. Menschen, die anderen Unterstützung geben, sind für unsere aktive Bürgergesellschaft unverzichtbar. So wollen wir mit dieser Auszeichnung unsere Dankbarkeit und besondere Wertschätzung ausdrücken“, sagte Erich Pipa. In diesem Jahr wurden 15 Personen und Gruppen für den Ehrenamtspreis vorgeschlagen. Der Sozialausschuss des Kreistages würdigte jeden einzelnen Vorschlag mit großer Hochachtung. Es wurde für das Jahr 2009 entschieden, dass der Preis von 4.500 Euro geteilt und an drei Preisträger vergeben wird. Sigrid Blaich-Horn aus Freigericht erhält den Preis für ihren Einsatz als Gründerin und Leiterin von Selbsthilfegruppen der Krebsnachsorge in Freigericht und Nidderau. Sie betreut die Betroffenen und deren Angehörige während Gesprächskreisen und in Gymnastikgruppen. „Die Selbsthilfegruppen von Sigrid Blaich-Horn holen Menschen aus ihrer Isolation und Vereinsamung, geben ihnen Hoffnung und Lebensmut“, berichtete Erich Pipa in seiner Rede zur Preisverleihung. Für 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit bei der Hausaufgabenhilfe ausländischer Kinder aus der kreiseigenen Gemeinschaftsunterkunft „Hof Reith“ in Schlüchtern überreichte Landrat Erich Pipa den Ehrenamtspreis an Annegret Ilge. Zur Zeit bietet sie in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde Schlüchtern einen Deutschsprachkurs für erwachsene ausländische Flüchtlinge an, die aufgrund ihres aktuellen Aufenthaltstatus keinen oder noch keinen Anspruch auf einen Integrationskurs haben. „Leuten auf die Füße helfen ist meine Devise“, sagte Annegret Ilge während der Feierstunde. Die Kooperative zur Integration in Deutschland ist eine Initiativgruppe aus Hanau, die Spätaussiedlern bei der sozialen und wirtschaftlichen Integration helfen. Mehr als 7000 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion haben in der Region Hanau eine neue Heimat gefunden. Der Verein bietet Sprachkurse in Deutsch, Russisch und Englisch an ebenso stehen Computerkurse auf dem Programm. Für die Vorschulkinder gibt es Spiel- und Beschäftigungskurse, Schulkinder bekommen Nachhilfe. Der Chor „Melodie“ des Vereins brachte während der Preisverleihung sowohl russische als auch deutsche Volksweisen zu Gehör. Initiator und Vereinsvorsitzender Albert Korotkin nahm den Preis entgegen. |
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