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Landrat Pipa empfängt ehrenamtlich engagierte Bürger aus LeisenwaldEine Abordnung von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Wächtersbacher Stadtteil Leisenwald war kürzlich gemeinsam mit Bürgermeister Rainer Krätschmer und Ortsvorsteher Heinz Kehm im Main-Kinzig-Forum zu Besuch. Landrat Erich Pipa hieß die Delegation herzlich willkommen. In zahlreichen ehrenamtlichen Stunden vieler Beteiligter wurde eine eigene Friedhofskapelle errichtet. Lediglich das Material wurde von Seiten der Stadt zur Verfügung gestellt. „Dem ehrenamtlichen Engagement kommt in unserer Zeit immer größere Bedeutung zu. Sich aus freien Stücken für seine Mitmenschen und die Allgemeinheit einzusetzen, zeugt von Verantwortungsbereitschaft und Solidarität“, sagte Erich Pipa. Er bedankte sich für dieses bürgerschaftliche Engagement der besonderen Art. Karl-Heinz Reifenschneider hatte, als Bautechniker im Ruhestand, ehrenamtlich die Baustellenleitung und gemeinsam mit dem Ortsvorsteher Heinz Kehm die Bauplanungen für dieses Projekt übernommen. Fast 70 Helferinnen und Helfer waren an der Errichtung der Trauerhalle beteiligt. Familien, die nicht direkt mit anpacken konnten, unterstützten die Bauarbeiter mit Verpflegung oder stellten die Getränke zur Verfügung. Bürgermeister Rainer Krätschmer berichtete, dass ohne die Mithilfe der Leisenwälder Bevölkerung der komplette Neubau in diesem Umfang finanziell nicht möglich gewesen wäre. Insbesondere würdigte er das starke Zusammenwachsen der dörflichen Gemeinschaft. „Die Stadt Wächtersbach, die auf solche Initiative und auf so viele fleißige Hände zurückgreifen kann, darf stolz auf ihren Stadtteil Leisenwald sein“, hob der Landrat hervor. |
![]() Landrat Erich Pipa (links im Bild) begrüßte im Main-Kinzig-Forum einige der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die in Leisenwald in Eigenregie eine Trauerhalle errichteten. |

